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Grippeimpfung: Wann kann man nach dem Impfen wieder zum Sport?

November ist der perfekte Zeitpunkt für die Grippeimpfung, denn es dauert etwa zwei Wochen, bis die Impfung ihre volle Wirkung entfalten kann.

Der Höhepunkt der Grippesaison wird in der Regel im Januar und Februar erwartet. Wer sich jetzt impfen lässt, ist also gut gewappnet, wenn die Grippeviren vermehrt kursieren.

Was passiert genau bei einer Impfung?

In der Regel kommen sogenannte Totimpfstoffe zum Einsatz – das sind echte Influenza-Erreger, die aber nur in Auszügen in den Impfstoff wandern.

Das Immunsystem wird also mit genau den Krankheitserregern in Kontakt kommen, von denen Wissenschaftler annehmen, dass sie in den kommenden Monaten am häufigsten zu Grippeerkrankungen führen werden.

Wie richtig sie mit ihren Prognosen liegen, unterscheidet sich allerdings von Jahr zu Jahr.

Darum sollte man sich nicht zu früh impfen lassen

Mit diesen Erregern konfrontiert, kann der Körper üben, sie abzuwehren – Training für das Immunsystem sozusagen.

Zwei Wochen nach der Impfung erreicht die Schutzwirkung für einige Wochen ihren Höhepunkt: Darum ist es auch wichtig, dass die Impfung nicht zu früh vorgenommen wird.

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es übrigens nie, aber dennoch lohnt sich eine Impfung für viele, weil man sein Infektionsrisiko mehr als halbieren kann. Außerdem leidet man wahrscheinlich weniger unter den Symtomen, sollte es doch zu einer Infektion kommen.

Zur Impfung trotz Erkältungssymptome?

Der Erreger-Cocktail, den man gespritzt bekommt, bereitet dem Körper ordentlich Arbeit. Es ist gut möglich, dass im Anschluss leichte Grippe-Symptome auftreten – ein Beweis dafür, dass das Immunsystem sich mit der Impfung auseinandersetzt.

Wichtig ist, dass man gesund ist, wenn der Impftermin ansteht. Brütet man gerade eine Erkältung aus und hat zum Beispiel leichtes Halsweh, sollte man die Impfung nach Möglichkeit besser verschieben, bis man wieder ganz fit ist. Sonst könnte es einen doch ziemlich schwer erwischen.

Auch wer sich nach einer Grippeschutzimpfung noch nicht gleich angeschlagen fühlt, sollte unnötige Belastungen erst einmal meiden.

Etwas Ruhe ist nun angesagt: Auf dem Sofa ist man jetzt besser aufgehoben als im Gym.

Verausgabung beim Sport strapaziert auch das Immunsystem. Die Abwehrkräfte sollten sich in den ersten Tagen jedoch möglichst ganz darauf konzentrieren können, mit den ungewohnten Erregern klarzukommen.

Das heißt, entweder gar kein Sport oder nur ganz leichte Belastungen, wie Spaziergänge, Radtouren oder Yoga.

Den Wiedereinstieg ins Training sachte gestalten

Ist die Impfung auch nach ein paar Tagen gut vertragen worden und sind keine Krankheitssymptome (mehr) da, steht auch dem Wiedereinstieg ins Training nichts mehr im Wege.

Hier aber bitte nicht gleich wieder mit Vollgas durchstarten, sondern die Intensität und Dauer sachte steigern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel enthalten lediglich allgemeine Hinweise. Zur Abklärung eines gesundheitlichen Problems empfehlen wir den Besuch bei ausgebildeten und anerkannten Ärzten.

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