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Zu viele Süßigkeiten?: Diese Lebensmitel sollte man nach dem Naschen essen

Manchmal passiert es einfach und es fehlen die nötige Beherrschung und Selbstkontrolle. Dann landet schon einmal ein Extrastück Kuchen auf dem Teller oder die Schokoladentafel wird in einem Happs verspeist.

Das ist für den Körper und die Figur natürlich nicht ideal, sollte einen aber während eines Abnehmprozesses nicht demotivieren und vom insgesamt guten Kurs abbringen – niemand ist perfekt.

Allerdings kann sich eine solche zuckersüße Sünde noch durch andere Symptome negativ auf den Körper auswirken als allein durch das schlechte Gewissen aufgrund der Kalorien.

Der Teufelskreis mit dem Zucker

Bauchschmerzen und Magenprobleme sowie Erschöpfung, Kopfschmerzen und wiederkehrender Hunger können einige der unangenehmen Auswirkungen von zu viel Zucker sein.

„Wenn man sehr viel Zucker isst, gerät der Blutzucker aus dem Gleichgewicht und es folgt schnell ein Tief“, erklärt Desiree Nielsen, Diätassistentin und Autorin von ‚Eat More Plants‘, in einem Interview mit dem Portal ‚minbodygreen.com‘.

„Wenn das passiert, verlangt der Körper normalerweise direkt wieder nach neuen einfachen Kohlenhydraten – es ist ein Teufelskreis.“

Gute Kombination der Nährstoffe

Um diesem Kreislauf zu entkommen, sollte die nächste Mahlzeit darauf ausgelegt sein, den Blutzucker zu stabilisieren. Das bedeutet: Proteine, Ballaststoffe sowie gesunde Fette sind angesagt.

Denn diese drei Komponenten verlangsamen die Geschwindigkeit, mit der Nährstoffe in den Blutkreislauf gelangen. Zusätzlich aktivieren sie Hormone, die den Appetit stillen.

Idealerweise werden diese drei Nährstoffe durch eine große Portion eiweißreiches Gemüse sowie nahrhafte Fettquellen aufgenommen.

„Ich setze auf Kürbiskerne, Linsen und Avocados“, erklärt Nielsen. „Auch Kichererbsen, pflanzliche Proteinpulver oder Hanfsamen eignen sich hervorragend.“

Ballaststoffe gegen den Heißhunger

Was dem Körper außerdem gut tut: Eine Kombination aus reichlich Wasser und vielen Ballaststoffen. Das kann nämlich gegen das unangenehme, aufgeblähte Völlegefühl helfen.

„Die Kombination von Ballaststoffen und Wasser hilft dabei, das Verdauungssystem einmal durchzuspülen, wodurch das Aufgeblähtsein gemildert werden kann“, erklärt die Diätassistentin Allison Gross.

„Außerdem fühlt man sich länger satt, wodurch man am nächsten Tag eine bessere Kontrolle über das Essverhalten hat. Hungrig einkaufen zu gehen und sich für Lebensmittel entscheiden zu müssen, ist nämlich keine gute Idee – da landen viele ungesunde Sachen im Einkaufwagen.“

Bildergalerie: So viele Stück Würfelzucker stecken in diesen Produkten

In den Tag startet man daher idealerweise mit ballaststoffreichen Kohlenhydraten wie Vollkornprodukten. Dazu sollte man täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

„Nach einer Woche sollte das Verdauungssystem durch diese gesunde Ernährung neu kalibriert und der Heißhunger auf ungesunde Süßigkeiten unterbrochen sein“, erklärt die Expertin.

Entzündungshemmende Lebensmittel

Einer der Hauptgründe, warum man sich durch zu viel Zucker unwohl fühlt, ist, dass er den Blutzuckerspiegel erhöht und dadurch Entzündungen im Körper begünstigt.

„Um den Schaden zu lindern, sollten die nächsten Mahlzeiten reichlich entzündungshemmende Lebensmittel beinhalten“, empfiehlt Nielsen.

Perfekt dafür eignen sich:

  • Kreuzblütler wie Grünkohl, Rosenkohl und Blumenkohl
  • Gewürze wie Kurkuma und Ingwer
  • Omega-3-reiche Samen wie Leinsamen oder Hanf

Oder noch besser: Man wehrt das Verlangen nach Süßigkeiten gezielt ab, indem man auf süße, entzündungshemmende Beeren setzt.

„Die sind voller entzündungshemmender Flavonoide und eignen sich perfekt, um das anhaltende Bedürfnis nach Zucker zu befriedigen.“

Grünes Gemüse beruhigt den Magen

„Eine zu hohe Zuckeraufnahme kann auch zu Übelkeit führen und eine ungutes Gefühl in der Magengegend auslösen“, weiß Nielsen. „Grünes, bitteres Gemüse kann großartig dagegen helfen.“

Sie empfiehlt, einen grünen Smoothie mit einer halben Tasse Petersilie, ein paar Stangen Sellerie, etwas Gurke und ein Stückchen Ingwer sowie frischem Zitronensaft zuzubereiten.

Der Ingwer ist ein prima Mittel zur Bekämpfung der Übelkeit und die Säure der Zitrone beruhigt nicht nur den Magen, sondern macht den ganzen Smoothie gleich viel leckerer.

Cornelia Bertram

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