Gesundheit

7-Tage-Inzidenz sinkt wieder leicht auf 437,6

News zu Corona vom 18. Mai 2022

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  • Offizielle Statistik – Übersterblichkeit in Deutschland 2021/2022

Hamburg musste dieses Jahr bereits 100.000 Impfdosen wegschmeißen

11.03 Uhr: Hamburg hat in diesem Jahr bereits 100.000 Impfdosen entsorgen müssen, da das Haltbarkeitsdatum überschritten wurde. Das teilte NDR 90,3 mit. Demnach sei mit 70.000 Dosen vor allem Impfstoff vom Hersteller Moderna in den Müll gewandert. Zudem mussten 15.000 Impfdosen von Biontech für Kinder sowie etwa 15.000 Dosen von Johnson& Johnson weggeworfen werden.

Laut der Sozialbehörde sei die Impfnachfrage im ersten Quartal 2022 nicht so hoch gewesen wie angenommen. Eine Ursache dafür sei, dass sich in der Omikron-Welle mehr Menschen angesteckt hätten als zuvor und sich Infizierte und Neu-Genesene vorerst nicht impfen lassen können. Im laufenden Jahr wird der Stadtstaat vermutlich noch 90.000 im Sommer und Herbst ablaufende Impfdosen wegschmeißen müssen.

RKI registriert 72.051 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 407,4

Mittwoch, 18.05.2022, 05.17 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 407,4 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 437,6 gelegen (Vorwoche: 507,1; Vormonat: 808,8). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 72.051 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 97.010 registrierte Ansteckungen) und 174 Todesfälle (Vorwoche: 231) innerhalb eines Tages.

Weiterhin sinkende Inzidenz in Deutschland, steigende Zahlen in Nordkorea

Dienstag, 17.05.2022, 12.30 Uhr: Das RKI vermeldet für Dienstag 86.252 Neuinfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt somit bei 437,6. 215 weitere Todesfälle kamen im Zusammenhang mit Covid-19 dazu.

Nordkorea verstärkt eigenen Angaben zufolge seine Maßnahmen gegen die epidemische Ausbreitung von Fieberfällen und für deren Behandlung. Fünf Tage nach der erstmaligen Bestätigung eines Corona-Ausbruchs im Land berichteten die Staatsmedien am Dienstag, das Militär habe Soldaten an alle Apotheken in Pjöngjang entsandt und damit begonnen, „Medikamente unter einem 24-Stunden-Servicesystem zu verteilen“. Die Abstellung der Truppen blieb demnach auf die Hauptstadt mit ihren knapp drei Millionen Bewohnern beschränkt. Am Montag wurden den Berichten zufolge weitere knapp 270.000 „Fieberfälle“ (so der offizielle Sprachgebrauch) registriert. Die Zahl der fieberbedingten Todesfälle sei um sechs auf 56 gestiegen.

Wie viele der Todesfälle und bisher gemeldeten fast 1,5 Millionen Fieber-Patienten tatsächlich auf eine Erkrankung durch das Coronavirus zurückgehen, blieb weiter unklar. Experten gehen davon aus, dass dem abgeschotteten Land die Kapazitäten fehlen, Massentests durchzuführen.

Gesundheitsminister fordern von Bund „Masterplan“ für Corona-Winter

16.54 Uhr: Die Gesundheitsminister der Länder dringen auf rechtzeitige Vorbereitungen für eine neue Corona-Welle in Deutschland ab Herbst. „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir dürfen uns nicht von den aktuell rückläufigen Inzidenzen täuschen lassen“, erklärte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Petra Grimm-Benne aus Sachsen-Anhalt, nach einer Videoschalte mit Bundesminister Karl Lauterbach (beide SPD) am Montag. Der Bund soll demnach rasch einen „Masterplan“ ausarbeiten und mit den Ländern abstimmen. Dazu gehören soll auch eine Anpassung des Infektionsschutzgesetzes.

Lauterbach begrüßte den Beschluss ausdrücklich. „Die Länder müssen in der Lage sein, auf ein mögliches Wiederaufflammen der Pandemie zu reagieren“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Dafür bräuchten sie mehr Instrumente, als das aktuelle Gesetz hergibt. „Wir müssen vorbereitet sein auf die kalte Jahreszeit. Ein klarer gesetzlicher Rahmen gehört dazu“, sagte Lauterbach. Er hatte auch bereits ein Pandemie-Konzept für den Herbst angekündigt.

In einem einstimmig gefassten Beschluss der Länder wird der Bund aufgefordert, das Gesetzgebungsverfahren zeitnah einzuleiten. Ab Herbst könnte demnach etwa mit einer Maskenpflicht in Innenräumen reagiert werden. Zudem solle es um Verpflichtungen zur Vorlage von Impf-, Genesenen- oder Testnachweisen mit entsprechenden Zugangsbeschränkungen für risikogefährdete Bereiche und Einrichtungen gehen – also um Regelungen wie 2G oder 3G. Genannt werden den Angaben zufolge auch verbindliche Infektionsschutzkonzepte.

Das erst kürzlich geänderte Infektionsschutzgesetz läuft bis 23. September. Allgemeine Maskenpflichten für Veranstaltungen oder beim Einkaufen sowie 2G- und 3G-Regelungen sind damit seit Anfang April weggefallen. Vorerst gilt ein „Basisschutz“ – etwa mit Maskenpflichten in Bussen, Bahnen, Kliniken, Praxen und Pflegeheimen. Unabhängig von staatlichen Vorgaben gibt es aber vielerorts, etwa in Kultureinrichtungen, auch weiter Schutzregeln mit Maskenpflichten.

Lauterbach hatte am Wochenende vor einer Rückkehr der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt, die zu schwereren Verläufen führt als die aktuelle Omikron-Variante. Auch Sachsen-Anhalts Ressortchefin Grimm-Benne erläuterte: „Mit Blick auf den Herbst und Winter müssen wir mit dem Auftreten neuer Virusvarianten rechnen.“

Steigende Corona-Zahlen in Nordkorea – doch Behörden melden Todesfälle wegen „Fiebers“

10.30 Uhr: In Nordkorea wächst offenbar die Sorge wegen der zunehmenden Zahl an Corona-Fällen. Das Land meldete am Sonntag 15 weitere Todesfälle wegen „Fiebers“. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA stieg die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 42 – bei 820.620 Krankheitsfällen und mindestens 324.550 mit medizinischer Behandlung.

Nordkorea hatte erst kürzlich seine ersten Corona-Fälle offiziell gemeldet. Machthaber Kim Jong Un sagte, der Ausbruch habe „große Unruhe“ in dem Land verursacht. Laut KCNA wurde für alle Provinzen und Städte ein „völliger Lockdown“ angeordnet. Trotz drastischer Maßnahmen meldet Nordkorea aber täglich hohe Zahlen neuer Fälle in der ungeimpften Bevölkerung. 

Nordkorea hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass die hoch ansteckende Omikron-Variante in der Hauptstadt Pjöngjang entdeckt worden sei. Das ohnehin weitgehend abgeschottete kommunistische Nordkorea hatte Anfang 2020 seine Grenzen abgeriegelt, um sich vor der Pandemie zu schützen. Das Land verfügt laut Experten über eines der schlechtesten Gesundheitssysteme der Welt.

Schüler bekommen 30 Minuten zusätzlich für Abiturprüfungen

16.43 Uhr: Um die Pandemie-bedingten Nachteile wie Unterrichtsaufall, Wechselunterricht und Quarantänezeiten auszugleichen, gewähren die meisten Bundesländer ihren Schülern Erleichterungen bei den derzeit laufenden Abiturprüfungen. Das ergab eine Umfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND/Samstag) unter allen deutschen Kultusministerien.

Demnach erhielten die Schüler in den meisten Bundesländern mehr Zeit für das Ablegen der Prüfungen. In der Mehrheit der Länder wurde eine coronabedingte 30-minütige Verlängerung der Prüfungsdauer eingeräumt.

Anders entschieden lediglich Thüringen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen: In Thüringen bekommen die Schüler nach Angaben des Kultusministeriums 45 Minuten mehr Zeit für die Mathematik-Prüfung bekommen, in anderen Fächern ebenfalls 30 Minuten. In Rheinland-Pfalz gibt es dagegen lediglich zusätzliche fünf Minuten für die Vorbereitungszeit bei den mündlichen Prüfungen. Niedersachsen räumt gar keine erweiterte Prüfungszeit ein.

Lauterbach warnt vor Rückkehr der Delta-Variante

08.07 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vor einer Rückkehr der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt und die Beschaffung unterschiedlicher Impfstoffe angekündigt. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Eine Omikron-Welle im Herbst ist zwar wahrscheinlich. Aber selbst die gefährlichere Delta-Variante könnte zurückkommen“, sagte Lauterbach der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe) unter Verweis auf eine entsprechende Studie aus Israel.

Deutschland müsse sich auf beide Szenarien einstellen, sagte er. „Wir brauchen Impfstoff gegen beide Varianten. Das wird sehr teuer. Aber ein weiterer verpasster Herbst wäre für die Wirtschaft unbezahlbar.“ Die Bundesregierung rechnet im September mit einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante.

Lauterbach machte der Union in diesem Zusammenhang schwere Vorwürfe. „Die Impfpflicht hätte alles einfacher gemacht. Die Union trägt die Schuld, wenn die Impflücke zu vermeidbaren Toten und Beschränkungen führt“, sagte er. „Ohne ihre parteitaktische Blockade wäre die Impfpflicht gekommen.“

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund rief Bund und Länder dazu auf, Vorbereitungen für eine neue Corona-Welle zu treffen. Die Impfmöglichkeiten müssten aufrechterhalten werden, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben).

RKI registriert 61.859 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 477,0

Samstag, 14. Mai, 06.22 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 477,0 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 485,7 gelegen (Vorwoche: 544,0; Vormonat: 1015,7).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 61.859 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 72.252 registrierte Ansteckungen) und 144 Todesfälle (Vorwoche: 184) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.723.697 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Nordkorea meldet ersten Covid-19-Todesfall

08.36 Uhr: Nordkorea hat erstmals einen Todesfall nach einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Ende April seien sechs Menschen mit Fieber gestorben, das sich aus noch ungeklärter Ursache „explosiv“ im ganzen Land ausgebreitet habe, berichteten die Staatsmedien am Freitag. Bei einem der Opfer sei die Omikron-Subvariante BA.2 des Coronavirus nachgewiesen worden. Erst am Vortag hatte das abgeschottete und autoritär regierte Land zum ersten Mal offiziell seit dem Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren Infektionen mit dem Krankheitserreger bestätigt. Die unbestimmte Zahl von Fällen trat demnach in Pjöngjang auf.

RKI registriert 68 999 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 485,7

05.12 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 485,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 502,4 gelegen (Vorwoche: 553,2; Vormonat: 1044,7). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 68.999 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 85.073 registrierte Ansteckungen) und 164 Todesfälle (Vorwoche: 214) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.661.838 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Wissing für Ende der Maskenpflicht in den Öffis – Dahmen widerspricht

18.14 Uhr: Nach der EU-Entscheidung gegen eine Fortführung der generellen Maskenpflicht im Flugverkehr hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Donnerstag eine Lockerung für alle öffentlichen Verkehrsmittel auch in Deutschland gefordert. Er bezog dies ausdrücklich auch auf Busse und Bahnen. Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen wies den Vorstoß zurück. Es gehe hier um „eine Frage der Vernunft“.

“Nachdem das verpflichtende Tragen von Masken in Flughäfen und an Bord von Flugzeugen von den europäischen Behörden nicht mehr empfohlen wird, besteht in Deutschland dringender Anpassungsbedarf", erklärte Wissing in Berlin. „Wir sollten hier europaweit einheitlich vorgehen und die Maskenpflicht aufheben, insbesondere im Flugverkehr.“ Denselben Anpassungsbedarf sehe er auch für die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, erklärte Wissing weiter.

Dahmen sagte hingegen dem „Handelsblatt“, die Maskenpflicht solle „vorerst“ weiter gelten. „In Bussen und Bahnen herrscht häufig enges Gedränge und somit perfekte Bedingungen für das Virus“, sagte der Mediziner.

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