Gesundheit

Aktive Apothekerin mit 75 Jahren – Spaß als Antrieb

Erika Fink arbeitet mit ihren 75 Jahren immer noch regelmäßig in ihrer ehemaligen Apotheke in Frankfurt am Main. Spaß an der Beratung ihrer Kunden treibe sie an. Als ehemalige Präsidentin der Bundesapothekerkammer und Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen ist sie zudem an aktuellen berufspolitischen Entwicklungen interessiert. Ein Herzensthema ist zudem das Zusammenspiel von Pharmazie und Ethik.

Erika Fink ist eine aktive und engagierte Apothekerin. Regelmäßig ist sie in ihrer ehemaligen Apotheke, der Grüneburg-Apotheke, anzutreffen. Die im Zentrum von Frankfurt am Main gelegene Apotheke wurde von Fink 30 Jahre lang geführt. 2014 habe sie dann die Verantwortung an ihren Neffen abgegeben, berichtet Fink im Gespräch mit DAZ.online. Sie arbeite dennoch regelmäßig in der Apotheke. Zusammengerechnet kämen so ungefähr zwei Arbeitstage pro Woche zusammen. Bis auf Beratungsgespräche überlasse sie allerdings das Alltagsgeschäft Jüngeren.

Als Arbeit im eigentlichen Sinne sähe sie ihre Tätigkeit dennoch nicht an: „Ich bediene nur noch Kunden“, schmunzelt sie. Es muss wohl an der Freude an der Arbeit liegen, dass sie diesen Einsatz nicht als Arbeit im eigentlichen Sinne empfindet. Was sie motiviert und zudem jung hält, verrät sie ebenfalls mit einem Schmunzeln: „Das Geheimrezept ist, dass es Spaß macht.“

Seit 1963 mit der Pharmazie verbunden

75 Jahre ist Erika Fink alt. Sie gilt als Frankfurt älteste, noch aktive Apothekerin. Das möchte sie dennoch nicht unkommentiert so stehen lassen, denn es stimme nur unter dem Gesichtspunkt ihres Geschlechtes. Unter den Männern gebe es ältere, ebenfalls noch aktive Apotheker. Auf ein langes Berufsleben kann sie so oder so zurückblicken, denn vor 50 Jahren hat sie in Tübingen ihr Staatsexamen erlangt.

Mit der Pharmazie sei sie aber noch länger verbunden: „Ich bin noch länger im Beruf, weil ich ja zu der Generation gehöre, die noch Vorexamen gemacht hat.“ So habe sie 1963 als Apothekerpraktikantin angefangen und habe so schon zwei Jahre vor dem Vorexamen und der dadurch sich erst ergebenden Möglichkeit des Pharmaziestudiums Erfahrungen im Apothekenalltag sammeln können.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen