Gesundheit

Ausgangssperre ignoriert: Polizei löst Ansammlung von 300 Menschen in Berliner Park auf

Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie: Kanzlerin Angela Merkel hat sich optimistisch gezeigt, dass Sommerurlaub in Europa auch für Ungeimpfte möglich sein wird. Indien hat neue Höchstwerte von mehr als 4000 Corona-Todesfällen innerhalb eines Tages verzeichnet. Alle aktuellen Corona-News finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

News zu Corona in Deutschland vom 9. Mai

Corona-News im Überblick:

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Nur noch weniger als 1000 aktive Fälle in Israel

18.05 Uhr: Erstmals seit März 2020 gibt es in Israel nach Angaben des Gesundheitsministers weniger als 1000 aktive Corona-Fälle. Auf dem Höhepunkt der Pandemie seien es noch mehr als 70.000 gewesen, teilt Minister Yuli Edelstein bei Twitter mit. Seit einer Woche betrage die Zahl der Schwerkranken außerdem weniger als 100, Ende Januar waren es noch rund 1200.

Auch die Zahl der Neuinfektionen bewege sich seit längerem nur noch im zweistelligen Bereich, schrieb Edelstein. Am Sonntag teilt das Gesundheitsministerium mit binnen 24 Stunden seien 17 neue Fälle gemeldet worden. Nur 0,2 Prozent von mehr als 11.500 Tests fielen demnach positiv aus. Angesichts der niedrigen Infektionszahlen sind die meisten Beschränkungen in Israel inzwischen wieder aufgehoben worden.

Italien: Keine Roten Zonen mehr

17.33 Uhr: Wegen sinkender Corona-Zahlen geht Italien in eine Woche mit weiteren Lockerungen bei den Gesundheitsbeschränkungen. Von Montag an gibt es keine sogenannten Roten Zonen mit scharfen Sperren mehr. Am Sonntag war das kleine Aostatal im Norden noch als Hochrisikogebiet eingestuft. Außerdem dürfen nach dem Lockerungsfahrplan der Regierung am 15. Mai die Schwimmbäder wieder öffnen.

Europäische Urlauber sollen ebenfalls Mitte Mai ohne die bisherige Kurz-Quarantäne einreisen können. Das hatte Außenminister Luigi Di Maio am Samstag auf Facebook angekündigt. Für EU-Bürger, Briten und Reisende aus Israel soll es dann reichen, dass sie entweder negativ getestet, voll geimpft oder von Covid-19 genesen sind. Die genauen Vorschriften und Daten müssen noch festgeschrieben werden.

Foto: Claudio Furlan/Lapresse/LaPresse/dpa Italien lockert die Corona-Maßnahmen.  

Bisher benötigen Italien-Besucher aus der EU in der Regel einen negativen Test vor der Reise, müssen im Land fünf Tage in Quarantäne und dann einen zweiten Corona-Test machen.

Außerdem prüft Rom nach Medienberichten, wie lange das nächtliche Ausgangsverbot von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr noch bestehen bleibt. Vermutlich wird es nicht ganz abgeschafft, sondern startet künftig erst um 23.00 Uhr oder um Mitternacht. In sogenannten Gelben Zonen mit wenig Corona-Risiko ist Außengastronomie bereits wieder erlaubt.

In Italien sinken die Corona-Neuinfektionen derzeit leicht, aber stetig. Am Sonntag waren in dem 60-Millionen-Einwohner-Land 28 Prozent der Bevölkerung mindestens ein Mal geimpft.

Polizei löst Feier mit mehr als 300 Menschen in ehemaligem Berliner Krankenhaus auf

16.09 Uhr: Eine illegale Party von mehr als 300 Menschen in einem ehemaligen Krankenhaus in Berlin-Buch ist von der Polizei aufgelöst worden. Jemand hatte am Sonntagmorgen die Beamten informiert, dass mehrere Menschen den Zaun zum Gelände überstiegen, wie die Polizei mitteilte. Als die Beamten eintrafen, lief in den Kellerräumen des ehemaligen Krankenhauses trotz Corona-Pandemie bei lauter Musik eine Feier. Die Einsatzkräfte forderten Verstärkung an. Ehe diese eintraf, hatten schon etwa 150 Feiernde die Party verlassen. Von weiteren 157 Teilnehmern wurde die Identität festgestellt. Gegen sie wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen den Infektionsschutz und die Ausgangsbeschränkungen, aber auch wegen Hausfriedensbruchs gefertigt.

O'zapft is: Biergarten-Öffnungen in München und 12 weitere bayerischen Kreisen

15.41 Uhr: Dank gesunkener Corona-Inzidenzwerte können am Montag in 13 Landkreisen und kreisfreien Städten die Biergärten öffnen – sie gelten als ein Stück bayerischer Kultur. Allerdings gelten strenge Hygieneauflagen, darunter eine Maskenpflicht mit Ausnahme des Sitzplatzes sowie eine Testpflicht, sollte an einem Tisch Menschen aus mehreren Haushalten Platz nehmen.

Das Gesundheitsministerium erteilte am Wochenende die Genehmigungen zur Öffnung ab Montag für die Landkreise Landsberg am Lech, Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab, Amberg-Sulzbach, Kitzingen, Würzburg und Lindau sowie für die kreisfreien Städte Passau, Bamberg, Schwabach und Erlangen. Am Dienstag folgt der Kreis Neuburg-Schrobenhausen, am Mittwoch die Landeshauptstadt München mit den wohl berühmtesten Biergärten der Welt. Dort herrschte teils Enttäuschung, weil bereits mit einer Öffnungsmöglichkeit für Dienstag gerechnet worden war.

Katrin Requadt/dpa/Archivbild Ein Gitterzaun steht vor den Bierbänken und -tischen am Biergarten am Seehaus im Englischen Garten.  

In den Regionen liege die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100, hieß es vom Ministerium. Stabilität wird dann angenommen, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und einer Woche fünf Tage lange unter 100 bleibt. Danach seien zwei Tage zur Umsetzung vorgesehen, am achten Tag könne geöffnet werden.

Die kompliziert wirkende Regelung stieß teilweise auf Kritik. Der Landrat von Neuburg-Schrobenhausen, Peter von der Grün (Freie Wähler), kritisierte die Genehmigungspraxis des Ministeriums scharf. „Unabhängig davon, was man von weiteren Öffnungsschritten halten mag – diese ständigen, kurzfristigen Änderungen der Maßgaben sind unsäglich“, heißt es in einer Mitteilung des Kommunalpolitikers.

Divi: Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sinkt weiter

15.16 Uhr: Die Zahl der Covid-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung in Deutschland geht weiter zurück. Aktuell lägen rund 4600 Menschen mit Corona auf der Intensivstation, sagt Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), in einem Video-Statement.

Im März und April war die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen deutlich gestiegen. Dann habe der Wert etwa zehn Tage lang auf einem Plateau von etwa 5000 gelegen, sagt Marx. "Wir haben seit einigen Tagen hier jetzt einen Rückgang zu verzeichnen." Die Bundes-Notbremse zeige die Wirkung auf die Intensiveinheiten. Weiterhin werden aber viele weitere Operationen verschoben. "Die Lage ist nach wie vor angespannt", sagt Marx. Doch die Richtung stimme, resümiert er.

 

Einbruch in Corona-Testzentrum: Tausende Testkits geklaut

14.47 Uhr: Unbekannte sind in ein Corona-Testzentrum in der Region Hannover eingebrochen und haben rund 2500 Antigen-Schnelltests sowie Desinfektionsmittel, OP-Handschuhe und Schutzmasken geklaut. Allein bei den Testkits sei schätzungsweise von einem Schaden von mehr als 20 000 Euro auszugehen, hieß es bei der Polizei am Sonntag.

Ob die Teststation auf einem Supermarkt-Parkplatz in Barsinghausen am Montag wieder öffnen könne, sei unklar. Im Moment gebe es dort kein Inventar, um zu arbeiten. Der oder die Täter hatten in der Nacht auf Samstag die Türen aufgehebelt und das Material vermutlich mit einem Lieferwagen weggebracht. Zuvor berichtete die «Hannoversche Allgemeine Zeitung».

Ausgangssperre ignoriert: Polizei löst Ansammlung von 300 Menschen im Görlitzer Park auf

14.12 Uhr: Die Berliner Polizei hat nach eigenen Angaben eine Ansammlung von Menschen im Görlitzer Park aufgelöst. Dort hätten sich am Samstagabend gegen 23.00 Uhr rund 300 Menschen aufgehalten, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Einsatzkräfte hätten die Gruppe zum Gehen aufgefordert, auch ein Lagerfeuer sei gelöscht worden. Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ darüber berichtet.

In der Hauptstadt gilt derzeit wegen der bundesweiten Notbremse eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr. In diesen Nachtstunden darf man die Wohnung oder das Grundstück in der Regel nicht mehr verlassen. Zu den Ausnahmen gehört zum Beispiel die Fahrt zur Arbeit. Joggen und Spazierengehen bleiben bis Mitternacht erlaubt, allerdings nur alleine.

Für Menschen, die vollständig gegen Corona geimpft sind oder eine Infektion nachweislich durchgemacht haben, gelten die Einschränkungen seit Sonntag nicht mehr. Für die Polizei dürfte das Kontrollen komplizierter machen. In Berlin herrschen derzeit sommerliche Temperaturen. Das nutzten viele Menschen am Sonntag, um nach draußen zu gehen. Am Wannsee etwa waren viele Leute unterwegs.

Ein Jahr später: Noch immer 750 Corona-Tote in New Yorker Kühllastern

13.42 Uhr: Auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie in New York gingen Bilder von Kühltransportern für Tausende Leichen um die Welt. Ein Jahr später liegen noch immer 750 Covid-Tote in den Lastern, wie das Büro des höchsten Gerichtsmediziners der US-Ostküstenmetropole am Freitag auf Anfrage bestätigte.

Die Kühltrucks seien seiner Zeit für die Langzeitnutzung eingerichtet worden, um sicherzustellen, dass Familien ihre Angehörigen in Ruhe beerdigen können. „Mit Sensibilität und Mitgefühl arbeiten wir während ihrer Trauerzeit weiterhin von Fall zu Fall mit einzelnen Familien zusammen“, teilte Sprecher Mark Desire mit.

dpa Kühlwagen zur Lagerung von Corona-Toten stehen auf einem Parkplatz am Pier im Stadtteil Brooklyn  

Der Sprecher bestätigte damit entsprechende Medienberichte über die Lastwagen, die auf einem Parkplatz in Brooklyn stehen. In den kommenden Wochen und Monaten sollen sie demnach nach und nach geleert werden. Im Frühjahr 2020 waren die Covid-Todeszahlen in New York auf Hunderte pro Tag gestiegen und hatten die Kapazitäten der Stadt weit überstiegen.

Die Großstadt setzte daraufhin die Transporter an Krankenhäusern ein – die Bilder wurden zum Symbol des Corona-Ausbruchs in der Millionen-Metropole. Viele Tote wurden anonym auf einer Insel im East River beerdigt. Mittlerweile hat sich die Lage in New York klar verbessert: Dank sinkender Infektionen und einer voranschreitenden Impf-Kampagne will die Metropole noch im Mai fast alle Beschränkungen für seine Bürger aufheben.

11.32 Uhr: Zigtausende Menschen haben in Spanien die Nacht zum Tag gemacht, um das Ende des Corona-Notstandes nach sechseinhalb Monaten gebührend zu feiern. Auf der überfüllten Puerta del Sol dachten die meisten gegen zwei Uhr am Sonntagmorgen noch gar nicht daran, ins Bett zu gehen. „Alkohol, Alkohol. Wir sind hier, um uns zu betrinken“, sang eine Gruppe freudetrunkener und wohl auch leicht beschwipster junger Leute auf dem bekannten Platz im Herzen Madrids. Ähnliche Szenen wie in der Hauptstadt spielten sich in Sevilla, Barcelona und vielen anderen Städten des Landes ab.

Die meisten der teils sehr strengen Beschränkungen des öffentlichen Lebens waren im einstigen Infektions-Hotspot der EU um Mitternacht ausgelaufen. Dazu gehörte die bisher für das ganze Land zwingend vorgeschriebene nächtliche Ausgehsperre, die nur wenige Regionen noch eine Zeit lang beibehalten wollen. Zudem wurde unter anderem die Abriegelung zahlreicher Regionen beendet, Ein- oder Ausreisen sind nun auch ohne triftigen Grund wieder erlaubt.

Die Bewohner der Hauptstadt Madrid dürfen zum Beispiel seit Sonntag wieder ans Meer nach Andalusien, Valencia oder Katalonien. Und wichtiger noch für viele: Endlich darf man Menschen wieder treffen und in die Arme schließen, die man ein halbes Jahr lang nur via Whatsapp, Skype oder Zoom sprechen konnte. „Das Warten hat endlich ein Ende. Endlich kann ich meinen Sohn, meine Schwiegertochter und meine Enkelkinder in Cádiz besuchen“, sagte die bereits vollständig geimpfte Witwe Asunción im Ausgehviertel Malasaña. Die 82-Jährige hält sich die Ohren zu, als einige Jungs neben ihr Böller abfeuern und „Freiheit, Freiheit!“ skandieren.

Die linke Zentralregierung mahnt unterdessen weiter zur Vorsicht. „Wir müssen alle vorsichtig bleiben, die Pandemie ist noch nicht zu Ende“, sagte Vize-Ministerpräsidentin Carmen Calvo am Samstag am Rande einer Veranstaltung in Madrid. Es sei aber nun an der Zeit, „an die Umarmungen, an die Unternehmen und an die Arbeitsplätze zu denken“, betonte die sozialistische Politikerin.

Die verschiedenen Regionen des Landes entscheiden nun je nach Lage und im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten, welche Maßnahmen sie aufrechterhalten oder neu beschließen wollen, damit das Virus nicht wieder außer Kontrolle gerät. Auf den Balearen gilt etwa weiter eine nächtliche Ausgehsperre. Die Innenräume von Bars und Restaurants müssen dort noch mindestens zwei Wochen geschlossen bleiben, was viele Gastwirte der Mittelmeer-Inseln verärgert.

Spanien hatte zeitweilig zu den Ländern mit den höchsten Infektionszahlen in Europa gehört. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist inzwischen aber deutlich niedriger als etwa in Deutschland, zuletzt betrug sie nur noch 84 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. In einigen Urlaubsregionen wie Valencia (ca. 16) und den Balearen (ca. 26) mit Mallorca ist die Situation sogar noch entspannter.

FDP-Chef Lindner fordert bundesweite Öffnungen wie in Schleswig-Holstein

07.45 Uhr: Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner will nach dem Vorbild von Schleswig-Holstein eine bundesweite Öffnungsstrategie für Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur- und Sporteinrichtungen. Lindner sagte "Bild am Sonntag": "Schleswig-Holsteins Öffnungsstrategie ist ein Modell für ganz Deutschland. Es ist höchste Zeit, dass Geimpfte, Genesene und tagesaktuell getestete Menschen wieder mehr Freiheiten bekommen. Mit Hygienekonzepten sollten Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur- und Sporteinrichtungen außerhalb der Hotspots jetzt ihre Türen für Kunden und Gäste aufmachen dürfen." wochit / Getty Images FDP-Chef Lindner ist gegen „jede Form der Freiheitseinschränkung“

Zugleich plädierte Lindner für eine weitere Steigerung des Impftempos und eine sofortige Aufhebung der Priorisierung: "Es gibt immer noch Millionen unverimpfte Dosen, die beispielsweise für die zweite Impfung zurückgelegt sind", so Lindner. "Diese sollten wir in den nächsten Wochen über die niedergelassenen Ärzte alle nutzen. Gleichzeitig sollten wir den Zeitpunkt zwischen erster und zweiter Impfung maximal strecken." Die Impfpriorisierung sieht der FDP-Chef "als Orientierungshilfe“. „Die Ärzte sollen pragmatisch impfen. Ehepaare etwa sollten gemeinsam geimpft werden können."

Die Verzögerungen beim fälschungssicheren Impfausweises zeigten, so Lindner, "dass wir dringend ein spezielles Digitalministerium in der Bundesregierung brauchen". Und weiter: "Deutschland sollte jedenfalls öfter Anregungen bei Nachbarländern holen, als weiter nach einer 'Bundesgoldrand-Lösung' zu suchen."

RKI meldet 12.656 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt weiter

Sonntag, 9. Mai, 06.58 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 12.656 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.37 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 16.290 gelegen. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 118,6 (Vortag: 121,5; Vorwoche: 146,5). Die Inzidenz geht seit etwa zwei Wochen ziemlich kontinuierlich zurück. Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 127 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 110 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.520.329 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.159.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 84.775.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagnachmittag bei 0,91 (Vortag: 0,91). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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