Gesundheit

Berlin macht Ernst: Bei Verstoß gegen Corona-Regeln drohen nun drastische Konsequenzen

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem: Mehr als 20 Millionen Menschen haben sich bislang weltweit mit dem Coronavirus infiziert, 216.646 davon in Deutschland.

Corona-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Ordnungsämter in Berlin sollen mehr kontrollieren (14.57 Uhr) +++ Neuseeland verordnet Lockdown für Millionenstadt Auckland (12.06 Uhr) +++ Putin verkündet Zulassung von erster Corona-Impfung (10.57 Uhr) +++ In Deutschland zeichnet sich beunruhigender Trend ab  (09.53 Uhr) +++

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Ordnungsämter in Berlin sollen mehr kontrollieren

Berlins Ordnungsämter sollen die Einhaltung der Corona-Verordnung noch stärker kontrollieren als bisher. "Wir sind uns alle einig, das Entscheidende bleibt, mit den vorhandenen Regelungen um Verständnis zu werben und mit Kontrollen die Umsetzung zu überprüfen", sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) nach der Senatssitzung am Dienstag. Regelverletzungen müssten Konsequenzen haben. "Und wir werden auch stärker mit den bezirklichen Ordnungsämtern in Kontakt treten, mit dem Ziel, die Durchsetzung der Verordnung etwas weniger locker zu handhaben, als es in der Vergangenheit der Fall war."

dpaEine Polizeistreife unterwegs durch Berlin.

 

Es müsse Schwerpunktkontrollen geben und bei Nichteinhaltung der Regeln gegebenenfalls auch "drastische Konsequenzen". Auf Vorschlag von Innensenator Andreas Geisel (SPD) sei besprochen worden, 240 Mitarbeiter in den Ordnungsämtern der Bezirke zusätzlich bereitzustellen. "Das ist eine erhebliche Verstärkung der Möglichkeiten, um Verordnungsverstöße zu kontrollieren und gegebenenfalls auch zu ahnden", sagte Lederer, "auch mit Bußgeldern oder wenn es nicht anders geht, auch mit der Schließung von Einrichtungen."

 

NRW beschließt 150-Euro-Bußgeld bei Maskenverstößen in Bussen und Straßenbahnen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am Dienstag die angekündigten hohen Strafen für Maskenmuffel im öffentlichen Nahverkehr beschlossen. Ab sofort werden Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Straßenbahnen als Ordnungswidrigkeit umgehend mit 150 Euro Bußgeld geahndet, wie die Düsseldorfer Staatskanzlei mitteilte. Bislang waren solche Verstöße in Nordrhein-Westfalen erst nach einer erfolglosen Ermahnung bestraft worden.

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) betonte, das Maskentragen sei "eine Frage der Solidarität mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft". "Die Maskenpflicht im ÖPNV ist eine kleine Unannehmlichkeit, sie kann aber eine große Katastrophe verhindern."

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