Gesundheit

Chaos um Rückkehrer: Söder sagt nach Mega-Panne Besuch an der Nordsee ab

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem: Mehr als 20 Millionen Menschen haben sich bislang weltweit mit dem Coronavirus infiziert, 217.768 davon in Deutschland. Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Söder sagt wegen Panne mit Corona-Tests Besuch an der Nordsee ab

19.31 Uhr: Nach Bekanntwerden einer schweren Panne bei den Corona-Tests an bayerischen Autobahnen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einen für Donnerstag und Freitag geplanten Besuch an der Nordsee abgesagt. «Bayern geht vor», schrieb Söder am Mittwochabend auf Twitter.

TOP-NEWS: Versehentlich altes Strategiepapier online gestellt: RKI rechnet nicht mit Impfstoff bis Herbst

16.53 Uhr (Update 18.51 Uhr): Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nach eigenen Angaben heute versehentlich eine ältere Version seines Strategiepapiers online gestellt, die inzwischen mehrfach überarbeitet wurde. Im Gegensatz zu dieser Version rechnet das RKI nicht damit, dass ein Impfstoff bereits im Herbst 2020 zur Verfügung stehen wird.

Eine Sprecherin des RKI sprach auf Anfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND/Mittwoch) von einem „sehr ärgerlichen Fehler“, den man zutiefst bedauere. „Bei dem veröffentlichten Papier handelt es sich um eine völlig veraltete, inzwischen mehrfach überarbeitete Version, die nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war“, sagte sie. Eine aktualisierte Version des Papiers solle in Kürze veröffentlicht werden.

In dem zunächst online gestellten Positionspapier des RKI hieß es: "Vorläufige Prognosen lassen die Verfügbarkeit eines Impfstoffs (gegebenenfalls mehrerer) bis Herbst 2020 möglich erscheinen." Es sei in jedem Fall unerlässlich, unverzüglich eine bundesweite Impfkampagne für den Zeitpunkt vorzubereiten, zu dem ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht. Gleichzeitig warnte das RKI in dem Papier vor überhöhten Hoffnungen: "Auch wäre es gefährlich zum jetzigen Zeitpunkt darauf zu vertrauen, dass mit einer Impfung ab dem Herbst 2020 die Pandemie beherrschbar wird, da Unwägbarkeiten wie Mutationen oder nur kurze Immunitätszeiten den Nutzen von Impfungen relativieren könnten", hieß es in dem Papier weiter.

Laut einer Liste der Weltgesundheitsorganisation vom Montag werden derzeit sechs Impfstoff-Kandidaten in einer Phase-III-Studie getestet. Erst wenn Phase III erfolgreich abgeschlossen ist, kann die Zulassung des Impfstoffs beantragt werden. Nur ein gut wirksamer Impfstoff kann Experten zufolge eine rasche und deutliche Wende in der Corona-Pandemie bringen, ohne dass strenge Lockdown-Regeln nötig sind. Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ Ein Corona-Impfstoff aus den USA geht in die heiße Testphase.

TOP-NEWS: Panne in Bayern: 900 Corona-Positive kennen Testergebnis noch nicht

18.25 Uhr: Die Verzögerungen bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen in Bayern haben deutlich dramatischere Ausmaße als bisher bekannt: 44.000 Reiserückkehrer warten nach Tests in Bayern noch auf das Ergebnis, darunter auch 900 nachweislich positiv getestete. Die Infizierten sollten bis Donnerstagmittag ihr Ergebnis bekommen, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Mittwoch in München. Der Zeitverzug ärgere sie "massiv", sie bedauere das sehr. Es gebe eine "Übermittlungsproblematik", "da gibt es nichts schönzureden".

An den Autobahn-Raststationen und an Bahnhöfen seien bisher rund 60 000 Menschen aus ganz Deutschland getestet worden. Angaben, wie lange die Menschen bereits warten, konnte Huml nicht machen. Die Probleme habe es nicht an Flughäfen gegeben, wo zudem rund 25 000 Menschen getestet worden seien.

Der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, sprach von einer "Panne". Diese sei auf Probleme bei der Eingabe per Hand von Daten zurückzuführen. Manche Formulare von Getesteten seien unvollständig oder schwer leserlich ausgefüllt, zudem müssen sie mit den Codes von Abstrichen abgeglichen werden.

In Bayern können sich alle Reisenden seit dem 25. Juli bei der Ankunft an den Flughäfen München und Nürnberg freiwillig testen lassen, seit dem 30. Juli auch an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg sowie an den Autobahnraststätten Hochfelln-Nord (A8), Inntal-Ost (A93) und Donautal-Ost (A3). Anfang August wurde zudem ein Testzentrum am Flughafen Memmingen eingerichtet. Für Urlauber aus Risikogebieten greift seit Samstag bundesweit eine Testpflicht.

Zunächst hatten sich Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz um die Testzentren gekümmert. Diese Woche übernehmen Schritt für Schritt private Betreiber den Betrieb. Dann soll die Umsetzung überall digitalisiert werden.

Wie viele der 900 positiv Getesteten aus Bayern und wie viele aus dem übrigen Bundesgebiet kommen, konnten Huml und Zapf nicht sagen. Huml verwies lediglich auf eine Stichprobe aus den vergangenen Wochen – da waren 40 Prozent der Tests von Menschen aus Bayern, die anderen 60 Prozent kamen aus dem übrigen Bundesgebiet. Die meisten Infizierten seien an der A3 bei Passau festgestellt worden, sagte Zapf. Genaue Zahlen nannte er nicht.

TOP-NEWS: Gäste hatten sich zuvor im Kroatien-Urlaub infiziert: Schon 25 Corona-Fälle nach Party in Stuttgart

17.07 Uhr: Nach einer Geburtstagsfeier in einem Stuttgarter Club sind 24 Partygäste und eine Kontaktperson positiv auf das Coronavirus getestet worden. Acht der Gäste hatten zuvor Urlaub in der kroatischen Partyhochburg Novalja gemacht und waren mit dem Virus zurückgekehrt, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

Die Gruppe, alle etwa Ende 20, sei im Juli nach Kroatien gereist und danach positiv auf das Virus getestet worden, teilte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch mit. Es sei davon auszugehen, dass sie zum Zeitpunkt der Geburtstagsfeier am 1. August noch nicht von ihrer Infektion wussten. Derzeit versuche man herauszufinden, ob von den rund 40 Geburtstagsgästen neben den 16 Infizierten noch weitere Menschen angesteckt wurden. Zunächst hatten andere Medien über die neuen Coronafälle berichtet.

Auch im Kreis Göppingen gibt es derzeit vermehrt Neuinfektionen, nachdem eine Gruppe Abiturienten in Novalja auf der Insel Pag Party-Urlaub gemacht hatte. Wie eine Sprecherin des Landratsamts am Mittwoch mitteilte, sind inzwischen zwölf Teilnehmer der Abi-Fahrt mit dem Coronavirus infiziert. Teilgenommen hätten insgesamt 14 Abiturienten aus dem Raum Donzdorf, nicht wie zunächst angenommen 18. Moritz Frankenberg/dpa

TOP-NEWS: Wenige Tage nach Schulstart: Erste bestätigte Corona-Fälle an Schulen in Berlin

15.40 Uhr: Auch an Schulen in Berlin gibt es inzwischen offenbar erste bestätigte Corona-Fälle. Wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf die Bildungssenatsverwaltung berichtet, hat sich ein Schüler der Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule in Lichterfelde mit dem Coronavirus infiziert. Die betroffenen Mitschüler in der Lerngruppe sowie drei Lehrkräfte würden sich in Quarantäne befinden.

Das Kind habe am Montag über mangelnden Geruchssinn geklagt, heißt es in dem Bericht weiter. Ein Amtsarzt habe dann nach einem Test das Coronavirus nachgewiesen. Auch bei einem Lehrer der Karl-Wiese-Schule in Neukölln wurde laut "Tagesspiegel" das Virus festgestellt. Zehn Kontaktpersonen mussten in Quarantäne. Erst am Montag hat der Schulunterricht in Berlin wieder begonnen.

NRW-Schule muss schon am ersten Tag wieder schließen

14.00 Uhr: Wegen eines Corona-Falls ist die Sekundarschule in Dorsten am ersten Tag des neuen Schuljahres geschlossen geblieben. Eine Lehrerin habe sich angesteckt, sie befinde sich in Quarantäne, sagte ein Sprecher des Kreisgesundheitsamtes am Mittwoch.

Die Lehrerin habe an den Tagen vor dem Schulbeginn an mehreren Konferenzen teilgenommen. Insgesamt seien 43 Kontaktpersonen ermittelt worden, die im Laufe des Tages getestet würden. Wegen Personalmangels sei am Mittwoch kein Schulbetrieb möglich gewesen. Die Ergebnisse sollen möglichst schnell vorgelegt werden. Bei negativen Tests der Kolleginnen und Kollegen spreche aus medizinischer Sicht nichts gegen eine baldige Fortsetzung des Schulbetriebs, sagte der Kreissprecher.

Wie die „Rheinische Post“ berichtet, sei zudem auch eine Lehrerin aus Remscheid positiv auf das Virus getestet worden. Das Ergebnis ihres Tests habe sie in der ersten Unterrichtsstunde erhalten. Sie und ein weiterer Lehrer seien in Quarantäne geschickt worden, ebenso wie die betroffene Schulklasse.

Regierung: Jede vierte Corona-Neuinfektion in NRW nach Reiserückkehr

12.35 Uhr: Etwa jede vierte Corona-Neuinfektion in Nordrhein-Westfalen ist derzeit auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Dabei gehe es sowohl um die Rückkehr von Reisen im Inland als auch aus dem Ausland, teilte das Landesgesundheitsministerium am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit. Allein am größten NRW-Airport Düsseldorf waren nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein am vergangenen Samstag 71 von gut 1850 Abstrichen im Testzentrum positiv. Christoph Schmidt/dpa

Maskenverweigerer prügelt Polizisten in NRW in Klinik

11.20 Uhr: Der Staatsschutz der Dortmunder Polizei hat Ermittlungen gegen einen aggressiven Maskenverweigerer aufgenommen, der bei einer Auseinandersetzung in einem Supermarkt zwei Polizisten verletzt haben soll. Geprüft werden Hinweise auf eine Zugehörigkeit des 44-Jährigen zum Reichsbürgermilieu und auf Kontakte zur rechtsextremen Szene, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der Mann hatte sich demnach am Dienstagabend geweigert, in dem Supermarkt die vorgeschriebene Maske zu tragen. Er rammte zunächst einen Mitarbeiter des Supermarkts mit einem Einkaufswagen widersetzte sich später massiv zwei Polizisten, die ihn aus dem Geschäft herausführen wollten. Dabei trugen die Beamten so schwere Verletzungen davon, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten und ihren Dienst nicht fortsetzen konnten.

Mit Unterstützung weiterer Polizisten wurde der Mann schließlich überwältigt und gefesselt. Auf der Fahrt zum Polizeigewahrsam versuchte er den Angaben zufolge im Streifenwagen weiter, einen Polizisten anzugreifen. Der Staatsschutz ermittelt nun gegen den 44-Jährigen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands, Hausfriedensbruch und einer Straftat nach dem Infektionsschutzgesetz.

TOP-NEWS: Auch auf Mallorca Sorge vor deutscher Reisewarnung

10.38 Uhr: Angesichts steigender Corona-Zahlen geht auch auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln die Angst um, zu einem Corona-Risikogebiet erklärt zu werden. Wenn die Infektionszahlen auf der bei deutschen Urlaubern beliebten Inselgruppe weiter so steigen wie bisher, könne dies bald der Fall sein, schrieb die deutschsprachige "Mallorca Zeitung" am Mittwoch.

Für die extrem vom Tourismus abhängigen Inseln wäre das ein weiterer schwerer Schlag. Zuvor hatte schon die Ende Juli angeordnete Quarantänepflicht in Großbritannien für Rückkehrer aus Spanien für einen Einbruch bei den Buchungen gesorgt. Clara Margais/dpa

Erst am Dienstagabend hatte das Auswärtige Amt in Berlin die Reisewarnung für Teile Spaniens um Madrid und das spanische Baskenland wegen der "erneut hohen Infektionszahlen" erweitert. Bereits seit Ende Juli gilt eine deutsche Warnung vor Reisen in drei andere spanische Regionen, darunter Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava. Das geschieht in der Regel, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt.

Diesem Wert nähern sich die Balearen langsam an. Noch sind die Inseln und die Kanaren sowie der Süden Spaniens aber nicht zu einem Risikogebiet erklärt worden. Auf den Balearen sind derzeit nach offiziellen Angaben mehr als 1000 aktive Corona-Fälle registriert. Binnen 24 Stunden seien am Dienstag 228 Neuinfektionen festgestellt worden. Erstmals kletterte der Wert am Dienstag auf leicht über 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner.

Die Regionalregierung betont, dass weit mehr als früher getestet werde und die meisten Fälle asymptomatisch seien, schrieb die "Mallorca Zeitung". Zudem würden Infektionsketten schnell unterbrochen.

Vor Monaten mit Corona infiziert: 68-Jährige aus der chinesischen Provinz Hubei erneut positiv getestet

09.08 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll sich eine 68-jährige Chinesin aus der Provinz Hubei erneut mit dem Coronavirus infiziert haben, nachdem sie bereits vor einigen Monaten daran erkrankt war. Zwischenzeitlich habe sich die Frau von der Infektion erholt. Diese Meldung entgehe einem offiziellen Bericht der chinesischen Behörden.

Die 68-Jährige habe sich bereits am 8. Februar das erste Mal mit dem Virus infiziert. Nun müsse sie erneut in Quarantäne und werde medizinisch behandelt – die Testergebnisse der Kontaktpersonen seien bislang negativ ausgefallen.

Spahn: Anstieg der Corona-Infektionszahlen besorgniserregend

08.14 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht den Anstieg der Corona-Infektionszahlen als Alarmzeichen. "Das ist ohne Zweifel besorgniserregend", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Deutschlandfunk. "Hier sehen wir, dass durch Reiserückkehr, aber eben auch durch Partys aller Art, durch Familienfeiern an ganz vielen Stellen im Land wir eben in fast allen Regionen des Landes kleinere und größere Ausbrüche haben. Und das kann natürlich – wenn wir jetzt nicht alle miteinander aufpassen – eine Dynamik entfalten." Es gelte, "sehr, sehr wachsam" zu sein, weil es nicht mehr nur lokale Ausbrüche seien. dpa/Michael Kappeler/dpa

TOP-NEWS: 1226 Neuinfektionen in Deutschland – Höchstwert seit Mai

06.43 Uhr: Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen in Deutschland hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1226 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 09. Mai mit 1251 registrierten Neuinfektionen.

Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war nach den immer noch über 1000 liegenden Werten im Mai in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigt sie wieder. Experten sind besorgt, dass es zu einem starken Anstieg der Fallzahlen kommen könnte, der die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Ansteckungsketten an Grenzen bringt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte nach dem Anstieg der Corona-Neuinfektionen aber klargemacht, dass er derzeit keine kritische Schwelle überschritten sieht: "Im Moment sind wir in jedem Fall noch in einer Größenordnung, mit der das Gesundheitswesen und der öffentliche Gesundheitsdienst umgehen kann", hatte der CDU-Politiker gesagt. "Wenn wir uns jetzt stabilisieren auf einem bestimmten Niveau, dann können wir damit umgehen."

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 218.519 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Mittwochmorgen im Internet meldete (Datenstand 12.8., 0.00 Uhr). Seit dem Vortag wurden sechs neue Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben nun bei 9207. Bis Sonntagmorgen hatten 198.800 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. dpa/NIAID-RML/AP/dpabildd Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme des Coronavirus (SARS-CoV-2).

TOP-NEWS: 1164 neue positive Corona-Tests in Deutschland – R-Wert sinkt unter 1

19.12 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland ist auf 217.768 gestiegen. Das geht aus den Zahlen der Landesgesundheitsämter hervor. Damit stieg die Zahl der positiven Tests im Vergleich zum Montag um 1164, ein vergleichbar starker, besorgniserregender Anstieg. Die Zahl der Todesfälle stieg um 5 auf 9174.

Besonders hohe Steigerungen gab es am Dienstag in Nordrhein-Westfalen (+413), Bayern (+178) und Berlin (+111). Relativ starke Anstiege gab es zudem auch in Schleswig-Holstein (+55) und Hamburg (+57).

Der R-Wert des RKI sank den dritten Tag in Folge von 1,09 auf 0,97. Das Robert-Koch-Institut gibt die Zahl der Genesenen in Deutschland aktuell mit 198.100 an. Damit ist von einer Zahl von knapp 10.500 akuten Fällen im Land auszugehen.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 37.978 (1859 Todesfälle)
  • Bayern: 52.069 (2625 Todesfälle)
  • Berlin: 9850 (224 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3662 (175 Todesfälle)
  • Bremen: 1822 (56 Todesfälle)
  • Hamburg: 5747 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 12.815 (525 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 952 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 15.041 (654 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 52.174 (1763 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7882 (239 Todesfälle)
  • Saarland: 2921 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5671 (224 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 2078 (64 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3675 (158 Todesfälle)
  • Thüringen: 3431 (183 Todesfälle)

Gesamt: (Stand 11.08.2020, 19.04 Uhr): 217.768 (9174 Todesfälle)

Vortag: (Stand 10.08.2020, 20.04 Uhr): 216.604 (9169 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 198.100

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 10.494

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,97


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