Gesundheit

Corona auf Hamburger Krebsstation eingeschleppt: Sechster Patient gestorben

Die Pandemie hält Deutschland und die Welt weiterhin in Atem! Rund 3,7 Millionen Menschen haben sich bis jetzt mit dem neuartigen Virus-Erreger Sars-CoV-2 infiziert – 168.320 davon in Deutschland.

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Erneut Covid-19-Krebspatient im UKE gestorben

Nach mehreren nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im hochsensiblen Bereich der Krebsstationen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist eine weiterer Patient gestorben. Der 62 Jahre alte Lymphom-Patient habe eine Covid-19-Infektion gehabt und sei am frühen Samstagmorgen auf der Intensivstation nach einer langjährigen Krebserkrankung gestorben, teilte das Klinikum mit. Nun müsse untersucht werden, ob Covid-19 ursächlich für den Tod des Mannes gewesen sei.

Anfang April war bekannt geworden, dass sich rund 20 Mitarbeiter und etwa 20 schwer kranke Patienten auf Krebsstationen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten. Insgesamt sechs der Patienten sind nach UKE-Angaben inzwischen gestorben. Bereits Ende April hat die Staatsanwaltschaft Hamburg wegen der Infektionen Ermittlungen aufgenommen. Sie beträfen Verantwortliche der Klinik und eine Reinigungskraft. Zuvor waren zwei Strafanzeigen eingegangen. Nach einer ersten Prüfung sei ein Anfangsverdacht bestätigt worden.

 

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