Gesundheit

Die Corona-News des Tages

Studie: Corona schädigt auch Psyche und Nerven / Impfungen in Arztpraxen beginnen – „Wir impfen alles, was wir haben“ / RKI registriert 9.677 Corona-Neuinfektionen und 298 neue Todesfälle / Corona-Neuinfektionen im Gazastreifen auf Höhepunkt / Corona-Rekord in Indien: Knapp 116.000 Fälle an einem Tag / Söder: Kurzer, konsequenter Lockdown, wenn alle Länder mitmachen / Nach 2,5 Millionen Impfungen: Ungarn lockert den Lockdown / Mehr als 4.000 Corona-Tote an einem Tag in Brasilien

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie überschlagen sich an manchen Tagen die Nachrichten zu COVID-19. Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, bietet DAZ.online Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Corona-News des Tages – direkt aus dem News-Kanal der Deutschen Presse-Agentur. 

12:03

Apotheker-Verein hält Corona-Impfungen in Apotheken für möglich

Berlin (dpa/bb) – Der Berliner Apotheker-Verein hält Corona-Impfungen in Apotheken für möglich. Man sei grundsätzlich bereit, bei der Impfkampagne mitzumachen, sagte die Vereinsvorsitzende Anke Rüdinger am Mittwoch im Inforadio des RBB.

«Tatsächlich bin ich ein großer Freund von Impfen in Apotheken», so Rüdinger. «Wir sind in Berlin auch in Verhandlungen mit den Krankenkassen, um ein Grippe-Impfen in Apotheken als Modellprojekt zu etablieren. (…) Prinzipiell stehen wir durchaus zur Verfügung, wenn die Aufgabe steht, in Apotheken auch zu impfen. Aber das ist eine Entscheidung, die von der Politik getroffen werden muss.»

Momentan sei erstmal die Aufgabe der Apotheken, die Hausärzte mit den Corona-Impfstoffen zu beliefern, so Rüdinger. Sie sei froh, dass die Vakzine über den bewährten Weg vom Großhandel über die Apotheken in die Arztpraxen verteilt würden.

«Die Verteilung in der Fläche – und wir dürfen nicht immer von Berlin ausgehen – kann wirklich nur über die Apotheken geleistet werden. Die Zwischenhändler wären dort überfordert, weil die vielen Arztpraxen, die mit eingebunden sind in die Verimpfung der Impfstoffe, nicht so schnell und sicher erreicht werden könnten.»

Die Apotheken hätten zudem Erfahrung mit der Impfstofflagerung und -verteilung, so Rüdinger. Der Impfstoff erfordere eine Kühlung bei zwei bis acht Grad. Das sei kein Problem für die Apotheken, weil es immer kühlungspflichtige Medikamente gebe.

10:07

Corona-Neuinfektionen im Gazastreifen auf Höhepunkt

Gaza (dpa) – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Gazastreifen hat einen Höhepunkt erreicht. Wie das Gesundheitsministerium in dem von der islamistischen Hamas beherrschten Palästinensergebiet am Mittwoch mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 1.916 neue Corona-Fälle registriert. Dies ist die höchste Zahl an einem Tag seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr. Insgesamt wurden den Angaben zufolge am Dienstag 4.982 Tests gemacht, von denen mehr als ein Drittel positiv ausfielen.

Seit Beginn der Pandemie sind in dem Küstenstreifen laut Ministerium insgesamt 642 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Nach Angaben des Ministeriums stehen im Gazastreifen 81.600 Corona-Impfdosen zur Verfügung. Insgesamt erhielten demnach bisher mehr als 27.600 Einwohner eine Erstimpfung, mehr als 8.000 sind vollständig geimpft. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Zehntausende Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik gespendet.

Im Gazastreifen leben etwa zwei Millionen Menschen auf engem Raum, unter teilweise miserablen Bedingungen und bei schlechter medizinischer Versorgung. Die Pandemie bringt das Gesundheitssystem in dem Autonomiegebiet an seine Grenzen.

Am 22. Mai ist in den Palästinensergebieten die erste Parlamentswahl seit 15 Jahren geplant. 

10:00

Corona-Rekord in Indien: Knapp 116.000 Fälle an einem Tag

Neu Delhi (dpa) – Indien hat einen neuen Höchstwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus erreicht. Innerhalb eines Tages seien 115.736 neue Infektionen erfasst worden, wie das indische Gesundheitsministeriums am Mittwoch mitteilte. Demnach wurden auch 630 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert. Es wird befürchtet, dass diese Zahlen in dem Riesenland weiter deutlich steigen. In absoluten Zahlen ist Indien das am drittmeisten von Corona betroffene Land – nach Brasilien und den USA.

Trotzdem leben viele Inderinnen und Inder so, als gebe es kein Corona mehr. Sie feiern große hinduistische Feste und besuchen Regionalwahlveranstaltungen, bei denen viele Leute ohne Masken und Abstand zusammenkommen. Auch ansteckendere Virusmutanten könnten eine Rolle bei der Verbreitung spielen.

Gesundheitsminister Harsh Vardhan warnte am Mittwoch auf Twitter, dass die Pandemie nicht vorüber sei. Er bat die Menschen, sich impfen zu lassen und sich an Corona-Regeln zu halten. Aus Ministeriumskreisen hieß es, dass die nächsten vier Wochen «sehr, sehr kritisch» seien.

Indien stellt selbst zwar Impfstoffe in Massenproduktion her, aber die Impfkampagne liegt hinter dem von der Regierung angestrebten Ziel zurück, bis Sommer 300 Millionen der mehr als 1,3 Milliarden Menschen im Land impfen zu lassen. Bislang wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums seit dem Impfstart im Januar 87 Millionen Dosen verabreicht. Und aus einigen Bundesstaaten kam Kritik, dass die Zentralregierung trotz der rasch steigenden Infektionszahlen bislang nur Menschen im Alter ab 45 Jahre impfen lässt.

Der Gesundheitsminister des besonders betroffenen und reichsten Bundesstaates Maharashtra sagte dem örtlichen Fernsehsender NDTV, dass Impfstoff dort bald ausgehe und er den indischen Gesundheitsminister um Nachschub gebeten habe. Etliche Impfzentren hätten schließen müssen, weil ihnen die Impfdosen ausgegangen seien. In dem Bundesstaat wurden Shoppingzentren und Restaurants geschlossen und Firmen angewiesen, ihre Angestellten im Homeoffice arbeiten zu lassen. An anderen Orten gibt es weniger strikte Regeln.

Indien produziert Impfstoff nicht nur fürs eigene Land, sondern auch viel für den Export. Doch angesichts der rasch steigenden Fallzahlen im Land wurde dieser eingeschränkt. Davon betroffen ist unter anderem die UN-Initiative Covax, die ärmere Länder mit Impfdosen versorgen soll.

9:18

Söder: Kurzer, konsequenter Lockdown, wenn alle Länder mitmachen

München/Berlin (dpa) – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält einen kurzen und konsequenten Lockdown nur dann für sinnvoll, wenn alle Bundesländer mitmachen. Das sagte er am Mittwoch im «Morgenmagazin» von ARD und ZDF. «Wenn das in Deutschland kreuz und quer geht, die einen machen so, die anderen machen so, dann wird es nicht funktionieren.» Jedoch gebe es für einen kurzen, harten Lockdown gerade bei den SPD-geführten Ländern keine Unterstützung und auch einige CDU-Länder seien diesbezüglich zurückhaltend.

Söder warnte davor, in einen «Öffnungsblindflug» zu starten. Gerade über Ostern habe man wieder gute Erfahrungen mit der nächtlichen Ausgangssperre gemacht, weil diese besonders die privaten Kontakte einschränke. Und diese seien eine der Hauptquellen für mögliche Ansteckungen. Testen alleine sei keine Lösung, sagte der CSU-Chef. «Wir müssen impfen, was das Zeug hält.» Und das in Kombination mit Corona-«Notbremsen» und dem Verzicht auf weitere Öffnungen.

8:44

Nach 2,5 Millionen Impfungen: Ungarn lockert den Lockdown

Budapest (dpa) – Nach Fortschritten bei den Impfungen hat Ungarn am Mittwoch die geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert. Demnach dürfen körpernahe Dienstleister wie Friseure und Kosmetiker sowie nicht essenziell notwendige Geschäfte unter Auflagen zur Vermeidung von Gedränge wieder öffnen. Die nächtliche Ausgangssperre beginnt statt um 20.00 Uhr erst um 22.00 Uhr. Sie dauert weiterhin bis morgens 5.00 Uhr. Die Gaststätten bleiben aber vorerst geschlossen. Hotels stehen weiterhin nur Geschäftsreisenden offen.

Die entsprechende Verordnung von Innenminister Sandor Pinter erschien in der Nacht zum Mittwoch im ungarischen Amtsblatt. Sie bezieht sich auf eine frühere Verordnung von Ministerpräsident Viktor Orban, wonach die genannten Öffnungsschritte wirksam werden sollten, sobald 2,5 Millionen Ungarn zumindest eine erste Impfung gegen Covid-19 erhalten haben. Diese Marke wurde am Dienstag erreicht.

Damit haben mehr als 25 Prozent der Ungarn zumindest eine Erstimpfung erhalten. Das EU-Land verabreicht seinen Bürgern auch in der EU nicht zugelassene Impfstoffe aus Russland und China. Experten äußerten allerdings ernsthafte Bedenken gegen die Strategie Orbans, die Lockerung des Lockdowns an die Zahl der Impfungen zu binden und vom Infektionsgeschehen im Land zu entkoppeln.

Dieses ist nämlich immer noch sehr intensiv. In dem Land mit zehn Millionen Einwohnern beträgt die Sieben-Tage-Rate an Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner derzeit 518. Hinzu kommen die Überlastung der Krankenhäuser und eine hohe Sterblichkeit. Seit Ausbruch der Pandemie im März des Vorjahres starben in Ungarn bis einschließlich Dienstag 22.098 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion.

7:30

Impfungen in Arztpraxen beginnen – „Wir impfen alles, was wir haben“

Potsdam (dpa/bb) – Am Mittwoch beginnt in Brandenburgs Arztpraxen das Impfen gegen das Coronavirus. Die Auslieferung des Vakzins läuft nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) bereits seit Dienstagnachmittag. Spätestens am Mittwochvormittag sollten dann die ersten Praxen beliefert worden sein. Wie viele Praxen es landesweit sind, die ab dieser Woche gegen das Coronavirus impfen, ist laut KVBB noch unklar, da sie ihre Impfdosen direkt über die Apotheken bestellen.

«Wir impfen alles, was wir haben», sagte etwa Allgemeinmedizinerin Antonia Stahl aus Falkensee (Havelland). Die Praxis sollte für diese Woche 18 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten, hinzu sollten noch einmal 100 Astrazeneca-Dosen kommen. In Stahls Praxis in Falkensee etwa sollen diese Woche rund 50 bis 60 Menschen bei Hausbesuchen geimpft werden. Hinzu kämen Termine in der Praxis am Mittwoch und am Freitag.

Nach Angaben des Innenministeriums soll Brandenburg rund 67.000 Impfstoffdosen im April pro Woche erhalten: davon rund 50.000 von Biontech/Pfizer. Die restlichen Mengen verteilen sich auf Moderna und AstraZeneca. Arztpraxen sollen nach Angaben des Ministeriums im April 29.000, 36.000, 30.000 und 95.000 Impfstoffdosen erhalten.

7:00

Studie: Corona schädigt auch Psyche und Nerven

Oxford (dpa) – Corona-Patienten haben häufiger neurologische oder psychische Probleme als Menschen mit anderen Atemwegserkrankungen. Eine britische Studie im Fachjournal «The Lancet Psychiatry» fand ein um 44 Prozent höheres Risiko für Angsterkrankungen oder Stimmungsschwankungen als nach einer Grippe.

«Unsere Ergebnisse zeigen, dass Hirnerkrankungen und psychiatrische Störungen nach Covid-19 häufiger auftreten als nach der Grippe oder anderen Atemwegsinfektionen», teilte Mitautor Max Taquet von der Universität Oxford mit. Die genauen Gründe dafür seien noch unklar.

Insgesamt litt etwa ein Drittel der erfassten Patienten innerhalb von sechs Monaten nach ihrer Covid-19-Diagnose an einer neurologischen oder psychischen Erkrankung. Die britischen Forscher analysierten digitale Daten von mehr als 236.000 Patienten, die überwiegend in den USA behandelt wurden.

Die häufigsten Diagnosen waren Angststörungen bei 17 Prozent und Stimmungsstörungen bei 14 Prozent aller analysierten Menschen. Sie litten zudem an Schlaflosigkeit (5 Prozent), Schlaganfall durch ein Blutgerinnsel (2,1) und Hirnblutungen (0,6). Die beteiligten Wissenschaftler weisen auf die Notwendigkeit weiterer Forschung hin, um die genauen Ursachen herauszufinden und Folgeschäden zu verhindern oder zu behandeln.

Bereits in der Vergangenheit hatte es Studien gegeben, die einen Zusammenhang zwischen neurologischen Erkrankungen und einer Infektion gesehen haben. Aber auch durch Folgen der Isolation infolge von Lockdowns und Quarantänen sind mancherorts die Krankschreibungen wegen psychischer Leiden gestiegen. In Bayern hatte die Auswertung von Versichertendaten ergeben, dass 2020 deutlich häufiger Menschen mit Depressionen und Ängsten bei der Arbeit ausgefallen waren als zuvor. 

In die aktuelle Studie flossen Daten aus den elektronischen Patientenakten von 236.379 Covid-19-Erkrankten. Der Großteil davon lebt in den Vereinigten Staaten. Patienten, die älter als zehn Jahre waren und nach dem 20. Januar 2020 mit Corona infiziert wurden und im Dezember 2020 noch am Leben waren, wurden einbezogen. Die Gruppe wurde mit 105.579 Grippepatienten verglichen und mit 236.038 Patienten, die an einer anderen Atemwegserkrankung litten.

Die Vollständigkeit und Genauigkeit der elektronischen Daten ist nicht vollständig bekannt. Zudem haben viele Erkrankte milde Verläufe und werden gar nicht erfasst.

5:05

RKI registriert 9.677 Corona-Neuinfektionen und 298 neue Todesfälle

Berlin (dpa) – Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9.677 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 298 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17.051 Neuinfektionen und 249 neue Todesfälle verzeichnet. Nach RKI-Annahmen werden derzeit aufgrund von Urlaub und geschlossenen Praxen gegebenenfalls noch etwas weniger Tests als vor den Ferien durchgeführt. Das RKI geht davon aus, dass die Testhäufigkeit erst nach den Osterferien, also in den meisten Bundesländern nach dem kommenden Wochenende, wieder auf einem mit den Vorwochen vergleichbaren Niveau liegt.

Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 110,1. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 123,0 an.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.910.445 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.614.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 77.401.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 0,81 (Vortag: 0,90). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 81 weitere Menschen anstecken. Eine Absenkung des R-Werts könne auch mit den Osterfeiertagen zusammenhängen, schreibt das RKI. «Die Werte können erst in einigen Tagen bewertet werden.»

2:36

Mehr als 4.000 Corona-Tote an einem Tag in Brasilien

Brasília (dpa) – Mitten in der sich verschärfenden Pandemie hat Brasilien erstmals mehr als 4.000 mit dem Coronavirus infizierte Opfer an einem Tag registriert. Innerhalb von 24 Stunden seien 4.195 Tote im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium des größten Lands Lateinamerikas am Dienstag mit. An den Vortagen waren die Zahlen deutlich niedriger. Medienberichten zufolge wurden nun zahlreiche Todesfälle aus den Osterfeiertagen nachgemeldet.

Bislang hatten lediglich die USA mehr als 4.000 Tote pro Tag gemeldet. In Brasilien ist die Corona-Pandemie rund ein Jahr nach Beginn weitgehend außer Kontrolle geraten. In vielen Teilen des Landes steht das Gesundheitswesen vor dem Zusammenbruch. Der rechte Präsident Jair Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost. Angesichts zunehmender Kritik an seinem Krisenmanagement baute der Ex-Militär zuletzt sein Kabinett um.

Bislang haben sich in Brasilien über 13 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, fast 337.000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Zuletzt hatten Wissenschaftler in dem südamerikanischen Land zudem eine neue Variante des Coronavirus identifiziert.

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