Gesundheit

Drei in einem

Gemüse, Zahnschmerzmittel und natürliches Botox: Jambú, das ursprünglich aus Brasilien kommt, scheint ein Alleskönner zu sein. Die einjährige Pflanze ist hierzulande wenig bekannt, doch sie kann dank eines Inhaltsstoffs, dessen Namen wir in der heutigen Rätselfrage suchen, so einiges leisten.

Ein leichtes Prickeln im Mund, als wäre es Brause. Gefolgt von einem zunächst süßen, dann zu einem sauren und leicht pfeffrig-scharfen Geschmack wechselnd, bis nur noch eine leicht betäubte Zunge zurückbleibt. Die Rede ist von Jambú, das aus dem nordbrasilianischen Pará stammt. In der brasilianischen Küche werden die Blätter der Pflanzenart Acmella oleracea (Asteraceae), in Deutschland manchen bekannt als „Parakresse“, häufig als Gewürz oder Gemüse eingesetzt. Zum Beispiel in der traditionellen Suppe Tacacá, in der neben Jambú auch getrocknete und in Salz eingelegte Riesengarnelen, Tucupí (gelber Manioksaft) und Goma (Maniokstärke) enthalten sind.

Trotz heißem Klima wird die Suppe, die häufig auch an Straßenständen zu finden ist, brühend heiß gegessen. In der Volksmedizin wird Jambú aufgrund seiner lokalanästhetischen Wirkung häufig bei Zahnschmerzen eingesetzt. Kein Wunder also, dass der englische Name für Jambú „toothache plant“ lautet. Aber auch die Kosmetikindustrie hat die krautige Pflanze bereits für sich entdeckt. So entspannt Jambú – oberflächlich auf die Haut aufgetragen – die Gesichtsmuskulatur und lässt oberflächliche Mimikfalten als „natürliches Botox“ verschwinden.

Frage:

Wie heißt der Inhaltsstoff der Jambú-Pflanze, der für die lokalanästhetische Wirkung sorgt?

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