Gesundheit

Gut beraten bei Halsbeschwerden

Wenn das Schlucken und der Rachen wehtun, wünschen sich Betroffene rasche, nachhaltige Hilfe. Wichtig bei der Präparatewahl: Nicht jedes Halsschmerzmittel eignet sich gleich gut für jeden Patienten. 

Die gute Nachricht: Halsbeschwerden im Rahmen einer Erkältung sind in der Regel harmlos und lassen sich mit Selbstmedikationspräparaten in den Griff bekommen. Die Apotheke kann Halsschmerzgeplagten somit Hilfe bieten. Das Problem: Es gibt eine Vielzahl an Lösungen, Sprays und Lutschpräparaten, die mit unterschiedlichen Wirkstoffen und Wirkprinzipien gegen die Beschwerden vorgehen. Das für einen Halsschmerzpatienten am besten geeignete Präparat zu finden, ist somit nicht immer einfach.

Lokalanästhetika wirken rein symptomatisch

Eine besonders rasche Schmerzlinderung versprechen Halsschmerzpräparate, die lokalanästhetisch wirksame Inhaltsstoffe enthalten. Sie unterbrechen die Erregungsleitung sensibler Nervenbahnen und „schalten“ darüber den Schmerz ab. Der Effekt ist allerdings rein symptomatisch, denn Lokalanästhetika schützen die angegriffene, trockene Schleimhaut in Mund und Rachen – die Ursache für die Beschwerden – nicht vor äußeren Störfaktoren wie Keimen, Staub, trockener Raumluft etc. In der Folge sorgen die auslösenden Erreger nach Abklingen der Wirkung weiter für Probleme. Unangenehm empfinden viele Halsschmerzpatienten zudem das taube Gefühl im Mund, das Lokalanästhetika verursachen können. Ebenfalls wichtig zu wissen: Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Arzneimitteln kann es bei einigen Lokalanästhetika zu Wechselwirkungen kommen. Insgesamt betrachtet eignen sich entsprechende Halsschmerzpräparate daher nur zur kurzfristigen Behandlung ausgeprägter Beschwerden.

Schleimstoffdrogen mindern den Reiz

Reizmindernd wirken Präparate, die mit Schleimstoffdrogen arbeiten. Ihr Effekt ist im Vergleich zu Lokalanästhetika deutlich nachhaltiger, denn Schleimstoffdrogen bilden auf der Mukosa einen balsamartigen Schutzfilm. Dieser befeuchtet die trockene Schleimhaut, schützt sie vor weiteren Reizen und fördert sie bei ihrer Regeneration. Unterstützen lässt sich der befeuchtende Effekt durch die Verwendung eines Hydrogel-Komplexes mit Hyaluronsäure, denn Hyaluronsäure besitzt ein extrem hohes Wasserbindungsvermögen und weist mukoadhäsive Eigenschaften auf, die ein gutes und langes Anhaften an der Schleimhaut ermöglichen. Bewährt haben sich Halspastillen mit dieser Kombination (isla® med akut). Sie legen beim Lutschen einen doppelten Schutzfilm über die gereizte Mund- und Rachenschleimhaut, der diese intensiv befeuchtet und gegen äußere Irritationen (Krankheitserreger etc.) abschirmt. Unter diesem Schutzfilm kann sich die Schleimhaut wieder regenerieren und die Beschwerden werden effektiv und lang anhaltend gelindert.

Weitere Informationen: https://www.isla.de/produkte/isla-med-akut

 

 

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