Gesundheit

In 3 Schritten zum Impftermin: Ansturm auf Online-Plattform sofort-impfen.de

Das Impfen gegen Covid-19 nimmt in Deutschland endlich Fahrt auf. Doch mit der Aufhebung der Priorisierung werden die Praxen regelrecht überrollt und viele Menschen bekommen keinen schnellen Termin. Die Folge: Frust auf beiden Seiten. Hier will die Seite sofort-impfen.de ansetzen, sie bringt Impfwillige und Hausärzte zusammen und verspricht einen Termin in drei Schritten.

Die Gründer von sofort-impfen.de haben innerhalb weniger Tage für Aufsehen gesorgt. Schon jetzt gibt es über 1 Millionen registrierte Impfwillige. Etwa 500 Praxen haben sich ebenfalls registriert.

Warum die Seite so gut ankommt, ist klar. Besonders junge Menschen haben keinen Hausarzt und fühlen sich von der Priorisierung der Impfzentren im Stich gelassen. Dass in einigen Bundesländern die Priorisierung aufgehoben wurde, ist für viele ein Lichtblick. Gleichzeitig ist es so besonders schwierig an einen Termin zu kommen. Die Internetseite soll jeder impfwilligen Person dabei helfen, einen Termin in einer Arztpraxis zu erhalten.

"Uns erreichen sehr viele Nachrichten", sagt Johannes Gerster, Mitgründer von sofort-impfen.de im Gespräch mit FOCUS Online. Hauptberuflich wollten die Gründerinnen und Gründer die Seite gar nicht betreiben, jetzt bliebe ihnen wegen der großen Nachfrage fast keine andere Wahl.

In drei einfach Schritten zum Termin – und damit zurück ins Leben

Geworben wird damit, dass man in drei einfach Schritten zu einem Impftermin kommt. Der erste Schritt ist die Anmeldung. Das funktioniert mit Postleitzahl und E-Mail-Adresse – eine Bestätigungsmail erhält jede Person kurz darauf.

Sobald eine freie Dosis in der Nähe zur Verfügung steht, bekommt man im zweiten Schritt ein Terminangebot. Zuletzt kann man mit der Bestätigung und allen wichtigen Unterlagen zum ausgewählten Termin gehen und sich vom Arzt impfen lassen.

Termin über sofort-impfen.de vereinbaren

Die Gründer hinter sofort-impfen.de betreiben die Seite ehrenamtlich und finanzieren sich größtenteils durch Spenden, wie auf der Website des Unternehmens steht. Diese würden zu 100 Prozent in den Betrieb und die Verbesserung der Plattform fließen. Bezahlen muss man für den Service nichts.

Nicht nur für Impfwillige interessant – auch Ärztinnen und Ärzte können sich über das Portal online anmelden. Wer seine Praxis registriert, bekommt Zugang zur eigenen Impfterminverwaltung. Wenn ein Termin verfügbar ist, tragen Ärzte diesen ganz einfach ein. sofort-impfen.de erledigt den Rest und eine impfwillige Person steht schon bald vor der Tür.

Es gibt aber noch Verbesserungspotenzial. 500 gemeldete Praxen hört sich zwar viel an, so Johannes, aber es könnten noch viel mehr sein. In Deutschland kommen im Schnitt 4,3 Ärzte und Ärztinnen auf 1.000 Bürger, dies ist nicht nur zu Corona-Zeiten ein großes Problem. Man stünde aber in Kontakt mit der Kassenärtzlichen Bundesvereinigung (KVB), um mehr Praxen zu aquirieren.  spot on news Viele Fälle kommende Saison? Experten warnen vor Grippewelle

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