Gesundheit

Mein liebes Tagebuch

Sinneswandel bei der ABDA: Grippeschutzimpfungen in Apotheken sind sinnvoll und angemessen. Endlich! Und im nächsten Herbst gehen die Deutschen zur Grippeimpfung in die Apotheken. E-Rezept, der Sechser im Lotto – für die Versender? Der Apothekerverband sieht’s gelassen, er hat die Hand drauf mit der Gematik. Und mit der Web-App. Bei aller Liebe zu GERDA – man sollte die digitale Power und Werbekraft anderer nicht unterschätzen. In Kraft getreten: ein Teil der Apothekenreform. Botendienst auf Kundenwunsch. Endlich! Lasst uns was draus machen, es ist eine echte Chance. Mehr Geld für den Nachtdienst gibt’s aber erst ab 2020.  

21. Oktober 2019

Es ist zwar leider noch keine Konsens-Meinung innerhalb der großen AOK, aber immerhin: Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, meint: „Lasst Apotheker gegen Grippe impfen!“ Die Durchimpfungsraten könnten so erhöht und viele Grippetote vermieden werden. Wegen des Widerstands der Ärzte fügte er hinzu, es sei richtig, dass die Apotheker erst mal ein Modellvorhaben starten und mit den Ärzten ein Verfahren verabreden, „um Haftungsfragen zu klären und sicherzustellen, dass die notwendigen medizinischen Standards eingehalten werden“. Mein liebes Tagebuch, das hört sich doch ganz vernünftig an. Der AOK-Bundesverband ist da noch nicht ganz so weit: Er sieht zwar die Niedrigschwelligkeit des neuen Versorgungsangebots „positiv“, aber auch noch viele Probleme. Ach ja, wir wären nicht in Deutschland, wenn es keine Probleme, Bedenken und Fragen gäbe. Aber, lassen wir doch mal die Modellprojekte auf uns zu kommen und dann wird der Widerstand mit Sicherheit bröckeln. Grippeschutzimpfungen in Apotheken können unterm Strich nur positiv sein –für alle.

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