Gesundheit

Nackenschmerzen: Dieser einfache Tipp kann helfen – Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal

Richtige Haltung: Bei Nackenschmerzen den Blick statt den Kopf senken

Wer kennt das nicht: Der Kopf lässt sich nur schlecht drehen, der Hals ist steif und die Schmerzen ziehen bis in die Schultern. Oft sind Muskelverspannungen der Auslöser für Nackenschmerzen, zum Beispiel nach langer Computerarbeit oder intensiver Handy-Nutzung. Fachleute erklären, was dagegen helfen kann.

Rückenbeschwerden gelten hierzulande als Volkskrankheit Nummer Eins. Zu den Risikofaktoren gehören neben Bewegungsmangel Übergewicht und auch Fehlbelastungen. Nackenschmerzen zählen zu den häufigsten Rückenproblemen. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. erklärt in einer Mitteilung, wie es dazu kommt. Zudem wird darüber informiert, wie man die Schmerzen behandeln kann.

Auf die Haltung kommt es an

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Nackenverspannungen gehören für viele zum Alltag. Ausgelöst werden die schmerzenden Muskelverspannungen und -verhärtungen im Bereich der oberen Brustwirbelsäule und der Halswirbelsäule oft durch eine ungünstige Körperhaltung beim Arbeiten oder intensives Nutzen des Smartphones.

Die Aktion Gesunder Rücken e. V. empfiehlt daher, beim Arbeiten und am Handy regelmäßig die Haltung zu überprüfen. Ein Tipp der Fachleute: Senken Sie öfter mal den Blick zum Smartphone, anstatt den Kopf.

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Zudem ist es ratsam, die Rückenmuskulatur mit Übungen zu kräftigen, um Beschwerden vorzubeugen. Wichtig ist auch ein rückenfreundlicher Arbeitsplatz – wie beispielsweise ein Bürostuhl, der dynamisches Sitzen ermöglicht.

Wer einen höhenverstellbaren Schreibtisch hat, kann bei der Arbeit auch gelegentlich stehen.

So akute Schmerzen lindern

Treten dennoch Beschwerden auf, gibt es einiges, was Sie tun können, um den akuten Schmerz zu lindern. Die Innungskrankenkasse IKK gesund plus erklärt hierzu auf ihrer Webseite:

  • Wärme durchblutet den Muskel und lindert Schmerzen. Zudem können kleine Risse im Muskel schneller abheilen. Wickeln Sie einen Schal um den Hals, setzen Sie sich unter ein Rotlicht oder legen Sie ein aufgewärmtes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche auf.
  • Salben, Bäder und Einreibungen, zum Beispiel mit Cayennepfeffer, Benzylnikotinat oder Salicylat fördern ebenfalls die Durchblutung und wirken schmerzstillend.
  • Sanfte Massagen lösen Verspannungen; diese können auch von einem selbst durchgeführt werden.
  • Keine ruckartigen Bewegungen. Selbst bei starken Beschwerden sollten Sie sich aber schnellstmöglich wieder leicht bewegen. Die Muskulatur zu schonen, verlängert das Problem.
  • Bei sehr starken Schmerzen kann die Einnahme eines Schmerzmittels sinnvoll sein, um schneller wieder in Bewegung zu kommen.

Wenn die Schmerzen auch nach einigen Tagen nicht nachlassen, sollten eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

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