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Rückrufaktion: Listerien im Käse entdeckt – Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal

Listerien: Hersteller ruft zahlreiche Käsesorten wegen Bakterien zurück

Die Käserei Vogel AG aus der Schweiz hat einen Rückruf für zahlreiche Käsesorten gestartet. Die Maßnahme erfolgt nachdem im Käse des Herstellers Listerien nachgewiesen wurden. Diese Bakterien können die Krankheit „Listeriose“ auslösen.

Wie das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) auf seiner Webseite mitteilt, wurden im Rahmen von internen Kontrollen in der Käserei Vogel AG Listerien im Käse und in der Produktionsstätte nachgewiesen. Das BLV hat daher eine öffentliche Warnung veröffentlicht.

Produkte sollten nicht konsumiert werden

„Der Konsum der Käse aus dem Betrieb kann die Gesundheit gefährden“, heißt es in der Warnung. Das BLV „empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren“.

Den Angaben zufolge hat der Hersteller die Abnehmer darüber informiert und veranlasst, dass die Produkte aus dem Verkauf genommen wurden.

Folgende Produkte des Betriebs Käserei Vogel mit der Betriebsnummer CH-5707 sind betroffen:

  • Bärlauch-Rahmkäse
  • Bio Knoblauch-Rahmkäse
  • Bio Pfeffer-Rahmkäse
  • Bio Schafbergkäse
  • Bio Schafbrie
  • Bio Schafmutschli
  • Bio Ziegenkäse
  • Bio Brie
  • Brie de-luxe/Brie Bloc
  • Brie Tomate
  • Brie Carré
  • Chnobli Chäs
  • Grottenkäse
  • Pfeffer-Rahmkäse „Don Pepe“
  • Rauch-Chäsli
  • Steinerberger Bio Bergkäse
  • Steinerberger Mutschli
  • Steinerberger viertelfett
  • Tell Geisskäse
  • Ur-Schwyzer Bergkäse (Swiss Knife Valley)
  • Urschwyzer halbfett
  • Urschwyzer Kräuterkäse
  • Wildspitz-Bergkäse
  • Wildspitzkäse Bio Rahm
  • Ziegenfrischkäse
  • Ziegenkäse A.X.V.

Die Produkte sind nach Behördenangaben in der gesamten Schweiz in den Verkauf und laut Medienberichten wahrscheinlich auch nach Deutschland gelangt.

Infektion kann für bestimmte Personen gefährlich werden

Listerien sind Bakterien, die die Krankheit „Listeriose“ verursachen können.

Bei gesunden Erwachsenen verläuft die Infektion in den meisten Fällen unauffällig oder nimmt einen harmlosen Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Muskelschmerzen oder Erbrechen und Durchfall, erklärt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Doch bei immungeschwächten Personen kann sich laut dem BLV „eine Reihe schwerer Symptome mit, unter Umständen, tödlichem Ausgang entwickeln“.

Den Fachleuten zufolge kann eine Listerien-Infektion während der Schwangerschaft „zu einer Fehlgeburt führen oder das Kind kann mit einer Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung geboren werden.“ (ad)

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