Gesundheit

Sahara-Staub fegt über Deutschland: Muss ich jetzt draußen eine Maske tragen?

Der Sahara-Staub hat weite Teile des Südens in Gelb, Orange und Rot getaucht. Das Wetterphänomen bleibt Deutschland in den nächsten Tagen. FOCUS Online sagt, ob der Sahara-Staub gefährlich ist und ob Betroffene eine Maske tragen müssen.

Wenn über der Wüste Nordafrikas starke Stürme und Winde toben, wirbeln sie den Sahara-Staub auf. In höheren Luftschichten wird der Staub dann rund um die Welt getragen. Das Wetterphänomen tritt regelmäßig auch in Deutschland auf. Der sogenannte „Blutregen“ überdeckt meistens im Frühjahr oder Sommer ganze Städte und haftet auf Autos, Terrassen, Gartenmöbeln, dem Balkon und Fenstern. 

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Der Staub aus der Sahara verfärbt derzeit den Himmel über Bayern und Baden-Württemberg. Südwestwinde wehen dabei Wüstensand und tauchen den Süden Deutschlands in ein bräunliches Licht. Am Dienstag war das Phänomen bereits zu sehen.

Wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte, soll das Phänomen am Mittwoch nun in ganz Bayern zu sehen sein. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz sollte der Staub den frühlingshaften Tag etwas trüber machen. Selbst am Donnerstag könnte der Saharastaub noch nicht weggeweht sein.

Laut den Meteorologen von „The Weather Channel“ macht sich derzeit eine massive Sahara-Luftblase auf den Weg nach Norden.

Doch ist der Blutregen gefährlich? Grundsätzlich sorgt der Sahara-Staub tatsächlich zu einer höheren Feinstaubbelastung, so der Deutsche Wetterdienst in einer Einschätzung. Grundsätzlich ist der Staub an sich sei für den Menschen ungefährlich.

Muss ich während des Blutregens eine Maske tragen?

An das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung haben sich Bundesbürgerinnen und Bundesbürger während der Corona-Pandemie gewöhnt. Filtermasken schützen grundsätzlich nicht nur vor dem Coronavirus, sondern tatsächlich auch vor der Feinstaubbelastung. Tritt der Sahara-Staub ein, scheint das Tragen deshalb auch sinnvoll.

FOCUS Online rät: Besonders Menschen, die an Asthma, Pollenallergien oder anderen Vorerkrankungen leiden, sollten möglicherweise während des Blutregens eine Maske tragen. In Absprache mit dem behandelten Arzt lassen sich möglich auftretende Beschwerden behandeln und feststellen.

Experten erklären, dass in vielen Fällen nicht der Blutregen selbst zu Beschwerden führt. Vielmehr sei es ein Zwischenspiel aus hoher Pollen- und Feinstaubbelastung. Zu möglichen Beschwerden zählen Atemwegsbeschwerden, Heuschnupfen und Juckreiz.

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