Gesundheit

Starttermin auf der Kippe: Widerstand aus mehreren Bundesländern gegen partielle Impfpflicht

Auch wenn die partielle Impfpflicht bereits beschlossen ist, steht ihr Starttermin möglicherweise auf der Kippe. Mehrere Bundesländer stellen sich offenbar gegen die Impfpflicht aus Angst vor einem Personalmangel in Kliniken und Pflegeheimen.

Eigentlich ist die partielle Impfpflicht für Pflege- und Krankenhauspersonal bereits beschlossene Sache. Doch nun steht die eigentlich für Mitte März geplante Einführung der Impfpflicht auf der Kippe. Wie der "Tagesspiegel" aus Regierungs- wie Länderkreisen erfuhr, drängen mehrere Bundesländer auf eine Verschiebung. Stattdessen soll erst auf die Einführung des neuen Totimpfstoffes des Herstellers Novavax gewartet werden, hieß es in einer ostdeutschen Staatskanzlei.

Bringt Novavax-Impfstoff die Wende?

Zu viele Pflegekräfte seien nach wie vor skeptisch und könnten dann wegen der Impfpflicht nicht mehr zur Arbeit erscheinen. Der neue Impfstoff könne auf mehr Akzeptanz als die bisherigen auf der neuen mRNA-Basis stoßen und damit ganz ohne Impfpflicht zu einer höheren Impfquote führen.

Ab dem 21. Februar soll die erste Novavax-Lieferung mit 1,75 Millionen Dosen zur Verfügung stehen. Wenn Impfwillige sich damit doppelt impfen lassen, könnte das die Einführung dann um mehrere Wochen verzögern. Das Thema könnte auch auf die Tagesordnung des neuen Bund-Länder-Treffens zur Corona-Pandemie am Montag kommen, hieß es.

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