Gesundheit

Trotz Appell an Deutsche: Ansturm auf niederländische Strände

Die Coronavirus-Pandemie hält die gesamte Welt weiterhin in Atem: Weit mehr als fünf Millionen Menschen haben sich weltweit bereits mit dem neuartigen Erreger Sars-CoV-2 infiziert – 181.765 davon bisher in Deutschland. Alle Meldungen zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Touristin erhebt Vorwürfe nach Strand-Party in Sylt: "War alles egal" (12.54 Uhr) +++ Keine Maske, kein Abstand: Berliner feiern Mega-Party (11.20 Uhr) +++ Corona-Ausbruch bei Feiern in Göttingen: Erste Hinweise auf Infektionsherd (07.32 Uhr) +++ Infektionsfall unter deutschen Passagieren bei Rückflug aus China bestätigt (05.46 Uhr)

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TOP-NEWS: Touristin erhebt Vorwürfe nach Strand-Party in Sylt: "War alles egal"

12.53 Uhr: Im Sylter Nobelkurort Kampen waren am Pfingstwochenende mehrfach Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen registriert worden. Vor allem im Bereich der „Buhne 16“ soll es zu mehreren Verstößen gekommen sein. Eine Sylt-Touristin, die das Lokal am Pfingstsamstag besucht hatte, berichtet gegenüber FOCUS Online von einem ausufernden Geschehen und unaufmerksamen Sicherheitsleuten.

„Das Thema Corona-Maßnahmen“ sei an diesem Pfingstwochenende und auch die Tage davor „ein Witz“ gewesen, berichtet die Touristin: „Mindestabstand gab es nicht, die Zwei-Haushalte-Regel auch nicht – das war alles egal.“ Den Strand bezeichnet sie als „bumsvoll“, die Leute wären dort in 20er-Gruppen beisammengesessen, hätten getrunken und gefeiert. dpa/Carsten Rehder/dpabild Die Luftaufnahme zeigt die Südspitze der Nordsee-Insel Sylt.

Als einzige Einschränkung habe sie empfunden, dass in das Nobellokal „Buhne 16“ nur eine begrenzte Anzahl an Leuten hereingelassen wurde. Doch auch diese Maßnahmen bezeichnet sie als „für die Katz“, weil vor dem Lokal „hunderte Leute“ ohne Mindestabstand in der Schlange gestanden seien. Die Urlauberin merkt an, dass Security-Mitarbeiter und das Ordnungsamt die ganze Zeit vor Ort gewesen seien. „Die haben bloß nichts gemacht“, empört sie sich gegenüber FOCUS Online.

Sie selbst sei mit einer Gruppe von zehn Personen vor Ort gewesen. Die Sicherheitsleute hätten ihre Gruppe zwar irgendwann gefragt, ob sie aus zwei Haushalten besteht, sich aber mit einem kurzen „Ja“ zufriedenstellen lassen. „Sie haben dann einfach nur ‚Okay, gut‘ geantwortet und sind weitergegangen.“ Das Einschreiten der Sicherheitskräfte habe sie zu keiner Zeit beobachten können.

TOP-NEWS: Keine Maske, kein Abstand: Berliner feiern Mega-Party

11.20 Uhr: Da Musikveranstaltungen derzeit noch immer untersagt sind, wurde gestern zu einer "Wasserdemo" auf dem Berliner Landwehrkanal aufgerufen – einem Aufruf, dem viele folgten. In dem Aufruf hieß es "Damit es kein Superspreader Event wird möchten wir euch unbedingt darum bitten, Gesichsbedeckungen mitzunehmen, Abstand zueinander zu halten und in jedem Boot maximal Mitglieder von 2 Haus- und Knutschgemeinschaften an Bord zu nehmen". Bilder des Events zeigen jedoch, dass sich viele Teilnehmer nicht an diese Bitte hielten, so trägt kaum jemand eine Gesichtsmaske und auch der Mindestabstand wird nicht eingehalten. AFP

Nach wochenlanger Corona-Einschränkung gibt es bei Demonstrationen in Berlin ab diesem Wochenende keine begrenzte Teilnehmerzahl mehr. Für Samstag sind laut Polizei mehrere Dutzend Demonstrationen angemeldet, darunter jetzt auch größere. Bislang durften nur 100 Menschen – mit Abstand – zusammen demonstrieren. Der rot-rot-grüne Senat hatte die Lockerung am Donnerstag beschlossen.

Trotz Infektionsfall: Zweiter Sonderflug nach China findet statt

11.28 Uhr: Trotz eines Infektionsfalles an Bord des ersten Sonderfluges der deutschen Wirtschaft nach China wird es am Mittwoch wie geplant den zweiten geben. "Der Flug nach Shanghai steht nicht in Frage", berichtete der Geschäftsführer der deutschen Handelskammer in China, Jens Hildebrandt am Montag nach Konsultationen mit den chinesischen Behörden in Peking. Zuvor hatte sich die Infektion eines Mitreisenden auf dem ersten Flug am Freitag nach Tianjin in einem neuerlichen Test bestätigt.

Auch nach Covid-19 klagen Patienten über Geruchsverlust

10.42 Uhr: Eine international angelegte Befragung belegt, dass eine Coronainfektion mit dem Verlust des Geruchssinns einhergehen kann. Das Virus greife offenbar Zellen des Riechepithels an und sorge für einen Ausfall der Rezeptoren, teilte das an der Analys beteiligte Universitätsklinikum Dresden am Pfingstmontag mit. Da sich die Zellen regelmäßig erneuern, klinge die Geruchsstörung bei vielen Betroffenen auch wieder ab. Das Phänomen gehe – anders als etwa bei einem grippalen Infekt – nicht mit einer verstopften Nase einher.

Die Ergebnisse resultieren aus einer Onlinebefragung und basieren auf Beiträgen von gut 4000 Patienten mit Covid-19-Diagnose aus mehr als 40 Ländern, wie es hieß. Die Analyse wurde bisher nur in einer sogenannten Preprint-Version veröffentlicht, sie wurde noch nicht von unabhängigen Gutachtern beurteilt und in einer Fachzeitschhrift veröffentlicht.

Viele der Angaben stammen aus den USA, Frankreich und Italien. "Wir erleben aber auch in Deutschland immer mehr ehemalige Corona-Patienten, die nach der Erkrankung über eine eingeschränkte Riechfähigkeit klagen", erklärte Thomas Hummel. Der Professor leitet das interdisziplinäre Zentrum "Riechen und Schmecken" an der HNO- Klinik des Dresdner Uniklinikums. Eine plötzlich aufgetretene Riechstörung könne ein Hinweis auf eine mögliche Corona-Infektion sein.

Dass viele Patienten parallel dazu vermeintlich auch über Veränderungen bei der Geschmackswahrnehmung berichten, könnte laut Hummel ein Interpretationsfehler sein. Die meisten könnten bisherigen Erkenntnissen zufolge die vier Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig weiter einigermaßen zuverlässig unterscheiden. "Was sie vermissen, sind die Aromen der Lebensmittel. Um diese zu erkennen, brauche es das Zusammenspiel mit dem Geruchssinn.

TOP-NEWS: Corona-Ausbruch bei Feiern in Göttingen: Erste Hinweise auf Infektionsherd

07.32 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch im Zusammenhang mit mehreren Feiern in Göttingen arbeiten die Behörden mit Hochdruck daran, Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Mit Stand Sonntagabend waren 170 Kontaktpersonen ersten Grades in Stadt und Kreis Göttingen identifiziert, darunter Dutzende Kinder und Jugendliche. Bislang sind 36 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Ein Mensch sei schwer erkrankt und befinde sich in stationärer Behandlung. NDR-Informationen zufolge muss die Person künstlich beatmet werden. Alle andere seien bislang symptomfrei. imago images/spfimages

Etwa 140 weitere Kontaktpersonen fallen in die Zuständigkeit anderer Gesundheitsämter, die umgehend informiert worden seien, teilte die Stadt Sonntagabend mit. Außerdem hieß es am Sonntagabend, der Stadt lägen Hinweise vor, nach denen das Infektionsgeschehen unter anderem in einer Shisha-Bar erfolgt sein könnte. "Um das Risiko zu minimieren, sind heute alle Shisha Bars kontrolliert worden. Eine von sechs Bars war – entgegen der Landesregelung – geöffnet und wurde durch Mitarbeitende des Fachbereichs Ordnung geschlossen."

Die Infektionen erfolgten bei oder nach mehreren größeren privaten Feiern. Nach Angaben der Göttinger Sozialdezernentin Petra Broistedt hatten sich Familienverbände mit überregionalem Bezug aus weiten Teilen Niedersachsens und NRW offensichtlich am vergangenen Wochenende getroffen. Dabei sei das Distanzgebot nicht eingehalten worden, so dass es bereits am Dienstag zu ersten Infektionen gekommen sei, sagte Broistedt dem NDR.

"Alle Kontaktpersonen ersten Grades haben Termine zur Testung erhalten. Die Testung der Personen läuft seit Beginn des Wochenendes auch über die Pfingsttage", teilte die Stadt Göttingen mit. "Einige Personen sind trotz mündlicher Aufforderung durch das Gesundheitsamt nicht zur Testung erschienen." Diesem Personenkreis werde rasch eine schriftliche Anordnung zur Vorstellung im Testzentrum zugestellt, die mit einem Bußgeld bei Nichterscheinen drohe.

Covid-19: Infektionsfall unter deutschen Passagieren bei Rückflug aus China bestätigt

05.46 Uhr: Der Infektionsfall mit dem Coronavirus auf dem Sonderflug der deutschen Wirtschaft nach China hat sich bestätigt. Auch der zweite Test zur Überprüfung der Ansteckung des Passagiers auf dem Charterflug nach Tianjin war positiv, wie der Geschäftsführer der deutschen Handelskammer in China, Jens Hildebrandt, am Montag der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Es handelt sich nach Angaben der Gesundheitskommission der nordchinesischen Stadt um einen 34-jährigen Ingenieur aus Blaustein im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Der Mann war am Freitag mit rund 180 in China tätigen Managern, Technikern und anderen Vertretern der deutschen Wirtschaft und Angehörigen sowie vier China-Korrespondenten nach Tianjin geflogen. Da China Ende März wegen der Pandemie die Grenze dicht gemacht hatte, waren sie alle in Deutschland gestrandet. Die Handelskammer hatte die Rückholaktion mit den chinesischen Behörden organisiert, um die Wirtschaftskooperation beider Seiten wieder in Gang zu bekommen.

Obwohl alle Passagiere vor dem Abflug in Frankfurt auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden waren, zeigte ein zweiter Test nach der Ankunft bei dem 34-Jährigen einen positiven Befund, der sich bei der dritten Untersuchung bestätigte. Der Mann zeigt nach Angaben der Gesundheitskommission keine Symptome und ist in Tianjin in einer Quarantäneeinrichtung zur medizinischen Beobachtung untergebracht. Alle Mitreisenden mussten sich ohnehin erst in Quarantäne in einem Hotel der Stadt begeben. Andreas Landwehr/dpa

Es war der erste Passagierflug der Lufthansa nach China in vier Monaten. Ein zweiter Flug dieser Art soll am Mittwoch mit weiteren 200 Passagieren nach Shanghai stattfinden. Wie es damit jetzt weitergeht, wollte die deutsche Botschaft im Laufe des Montags mit dem Außenministerium in Peking klären, war zu erfahren.

Für einige Mitreisende, die sich Hoffnung darauf gemacht hatten, nach nur kurzer Quarantäne an ihre Zielorte weiterreisen zu können, bedeutet der Fall offensichtlich, dass sie vorerst in Tianjin bleiben müssen. Ohnehin hatte sich ein Großteil der Passagiere auf 14 Tage Quarantäne in einem Hotel in der Stadt einlassen müssen, weil ihre Zielorte die Isolation sofort nach der Ankunft vorgeschrieben hatten.

Coronavirus-Pandemie: Mehr als eine halbe Million Infizierte in Brasilien

Montag, 01. Juni, 02.37 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Brasilien ist auf über eine halbe Million gestiegen. 514 849 Menschen haben sich nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, wie das Gesundheitsministerium des südamerikanischen Landes am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Nach den USA ist Brasilien das Land mit den meisten Corona-Infektionen weltweit. Da im größten Staat Lateinamerikas relativ wenig getestet wird, dürfte die tatsächliche Zahl der Infizierten allerdings noch wesentlich höher sein.

Papst spricht erstmals seit drei Monaten wieder zu Gläubigen auf Petersplatz

22.44 Uhr: Erstmals seit fast drei Monaten hat Papst Franziskus sein Sonntagsgebet wieder von seinem Fenster aus zu Gläubigen auf dem Petersplatz gesprochen. Im Anschluss an das traditionelle Angelus-Gebet zeigte er sich besorgt angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die indigenen Völker in der Amazonas-Region. Die Menschen dort seien besonders gefährdet und litten besonders stark unter dem neuartigen Virus.

Vor dem Angelus-Gebet hatte der Papst bereits die Messe zum Pfingstsonntag im Petersdom gefeiert – allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zu dem Angelus-Gebet am Fenster seines Arbeitszimmers versammelten sich vergleichsweise wenige Gläubige auf dem Petersplatz, der seit einer Woche wieder für die Öffentlichkeit freigegeben ist. Der Petersdom und der riesige Platz davor waren zu Beginn der Ausgangssperre in Italien am 10. März geschlossen worden. Franziskus konnte wichtige christliche Feste wie die Ostermesse nur mit wenigen Geistlichen aus dem Vatikan feiern.

Aus Anlass des Pfingstfests hatte sich der Papst auch in einer Videobotschaft an die Gläubigen in aller Welt gewandt. Darin rief er zu einer "gerechteren und gleichberechtigteren Gesellschaft" nach dem Ende der Corona-Pandemie auf. "Wenn wir aus dieser Pandemie herauskommen, werden wir nicht so weitermachen können wie zuvor. Nein, alles wird anders sein", sagte der Papst in der am Samstag veröffentlichten Videobotschaft". 

Covid-19 TOP-NEWS: Polizei muss wilde Strandparty auf Sylt auflösen – Strandabschnitt gesperrt

20.30 Uhr: Im Sylter Nobelkurort Kampen hat die Polizei am Pfingstsonntag einen Strandabschnitt gesperrt. Der Grund: Bis zu 3500 Leute hatten sich dort zu einer spontanen Strandparty versammelt, ohne sich an die Abstandsregeln zu halten. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Es habe sich vorwiegend um junge Urlauber behandelt, die sich vor dem Strandlokal "Buhne 16" aufgehalten haben sollen. "Wir haben jetzt Maßnahmen getroffen, um noch einmal so einen Zustrom von Menschen zum Strand zu verhindern – wie eine Teilsperrung des Dünenparkplatzes", zitiert das Blatt Bürgermeisterin Stefanie Böhm. Auch sollten alle Strandzugänge noch konsequenter überwacht werden. Bußgelder seien nicht verhängt worden. dpa/Carsten Rehder/dpabild Die Luftaufnahme zeigt die Südspitze der Nordsee-Insel Sylt.

Keine Neuinfektionen in drei Bundesländern – R-Wert liegt erneut über 1

19.48 Uhr: Die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Infektionen steigt in Deutschland auf 181.765. Von Samstag auf Sonntag wurden 297 Neuinfektionen gemeldet. Insgesamt 8505 Todesfälle sind hierzulande im Zusammenhang mit dem Coronavirus aufgetreten. Das ergibt eine Auswertung der einzelnen Angaben der Gesundheitsministerien der Länder. In den vergangenen 24 Stunden wurden mit zehn neuen Todesfällen der geringste Anstieg in dieser Statistik seit dem 18. März gemeldet. Sachsen-Anhalt und Thüringen veröffentlichten am Wochenende keine neuen Daten zur Corona-Lage, auch Bremen publizierte keine neuen Zahlen. Im Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und in Rheinland-Pfalz wurden keine neuen Corona-Infektionen registriert.

Wie das Robert-Koch-Institut am Sonntag in seinem aktuellen Lagebericht mitteilte, ist die Zahl der Genesenen in Deutschland mittlerweile auf rund 165.200 angestiegen. Laut RKI sind "86 Prozent der Todesfälle und 19 Prozent aller Fälle […] 70 Jahre oder älter", die Reproduktionszahl liegt mit 1,04 erneut über 1. Am Samstag hatte der R-Wert erstmals seit zwei Wochen die 1er-Grenze überschritten. Er gibt Auskunft darüber, wie viele Personen ein Infizierter im Schnitt ansteckt.  Zu beachten ist laut RKI allerdings, dass die Reproduktionszahl empfindlich auf "kurzfristige Änderungen der Fallzahlen", etwa größere Ausbruchsgeschehen, reagiert.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 34.755 (1.752 Todesfälle)
  • Bayern: 47.178 (2.466 Todesfälle)
  • Berlin: 6.815 (198 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.283 (170 Todesfälle)
  • Bremen: 1404 (41 Todesfälle)
  • Hamburg: 5.088 (225 Todesfälle)
  • Hessen: 10.033 (477 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 761 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 11.999 (596 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 37.981 (1.596 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6.698 (230 Todesfälle)
  • Saarland: 2.706 (165 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.304 (210 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1704 (55 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3.095 (145 Todesfälle)
  • Thüringen: 2961 (159 Todesfälle)

Gesamt (Stand 31.05., 19.43 Uhr): 181.765 (8505 Todesfälle)

Vortag (Stand 30.05., 20.31 Uhr): 181.468 (8501 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 165.200.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,04 (Stand 31.05.)

Schweden verzeichnet ersten Tag ohne Corona-Tote seit März

17.30 Uhr: Erstmals seit März hat es in Schweden innerhalb von 24 Stunden keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 gegeben. Dies teilte die nationale Gesundheitsbehörde am Sonntag mit. Insgesamt starben in dem skandinavischen Land nach amtlichen Angaben infolge der Pandemie seit dem 11. März annähernd 4400 Menschen. Etwa 37 500 Menschen haben sich infiziert.

Die relativ hohe Zahl – gemessen an zehn Millionen Einwohnern – sei vor allem auf Infektionen in Pflegeheimen in und um die Hauptstadt Stockholm zurückzuführen, heißt es. Anders als in vielen anderen Ländern hat Schweden Schulen und Kindergärten nicht geschlossen. Die Bürger wurden lediglich gebeten, Abstand zu halten und sich immer wieder die Hände zu waschen.

Corona-Pandemie: Polizei löst illegale Party mit 500 Personen in Stuttgart auf

16.56 Uhr: Mehr als 500 Partygänger hat die Stuttgarter Polizei in der Nacht zum Pfingstsonntag vom Kleinen Schlossplatz vertrieben. Die jungen Leute hätten sich dort getroffen und dabei die Corona-Regeln missachtet, teilte das zuständige Polizeipräsidium mit. Zu Beginn hätten die Beamten noch versucht, die Feiernden durch Lautsprecherdurchsagen zum Gehen zu bewegen. 

Dieses Vorhaben scheiterte jedoch: Die Partygänger bewarfen die Polizisten anschließend mit Flaschen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, ein Streifenwagen jedoch an mehreren Stellen beschädigt. Um die Feiernden vom Stuttgarter Schlossplatz zu vertreiben, seien laut Polizeibericht "mehr als ein Dutzend Streifenwagenbesatzungen, darunter Hundeführer, Gruppen der Sicherheitskonzeption und Kriminalbeamten" nötig gewesen.

Reisende drängen sich an Touristen-Hotspot an der Nordsee

16.34 Uhr: Reges Treiben in der niedersächsischen Touristen-Hochburg Cuxhaven. Bilder zeigen, wie sich Touristen am Pfingstsonntag dicht an dicht drängen. Vor diesem Wochenende hatte Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD) zu einer „Cuxhaven-Pause“ aufgerufen. Doch Cuxhaven ist voll und nicht immer wird am Touristen-Hotspot Duhnen der Mindestabstand eingehalten, berichten die FOCUS-Online-Reporterinnen Lisa-Marie Jeschina und Lena Glöckner von vor Ort.

FOCUS Online FOCUS Online Touristen in Cuxhaven

Die Touristen stören sich wenig am regen Treiben, äußern teilweise auch Verständnis für die vielen Tagestouristen. So sagte die Urlauberin Beate Elberfeld aus dem nordrhein-westfälischen Nottuln zu FOCUS Online. „Ich kann verstehen, wenn man mal wieder für einen Tag ein bisschen raus will.“

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Spanien will umstrittenen Corona-Notstand bis 20. Juni verlängern

14.47 Uhr: Im Corona-Hotspot Spanien will die linke Regierung den umstrittenen Notstand zur Eindämmung der Pandemie bis zum 20. Juni verlängern. Er wolle beim Parlament eine letzte Verlängerung des sogenannten Alarmzustands beantragen, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Sonntag. Man habe "fast alles geschafft", was man sich vorgenommen habe. "Aber jetzt benötigen wir diese letzte Verlängerung, um die Arbeit zu Ende zu bringen", erklärte der Sozialist. Es werde eine "abgeschwächte Form" des Notstands sein. dpa/Moncloa/EUROPA PRESS/dpa Mit einer Schweigeminute eröffnet die spanische Regierung eine zehntägige Staatstrauer für die bislang rund 27.000 Todesopfer der Corona-Pandemie im Land.

Über den Antrag der Regierung wird das Parlament am Mittwoch debattieren und abstimmen. Nur im Rahmen der bereits seit dem 15. März geltenden dritthöchsten Notstandsstufe darf die Regierung in Madrid die Rechte der Bürger im ganzen Land stark einschränken. Es gelten zum Beispiel weiterhin strenge Ausgehbeschränkungen, die erst seit wenigen Wochen langsam gelockert werden.


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